Friedensnobelpreis: UN sehen Signal für Menschenrechte

Die diesjährige Friedensnobelpreisträgerin kämpft seit Jahrzehnten für die Menschenrechte. Die Entscheidung für Navi Pillay sorgt bei den Vereinten Nationen für Freude und Hoffnung.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Die UN sehen durch die Verleihung des Friedensnobelpreises an Navanethem Pillay den Kampf für die Menschenrechte gestärkt. (Archivbild)
Die UN sehen durch die Verleihung des Friedensnobelpreises an Navanethem Pillay den Kampf für die Menschenrechte gestärkt. (Archivbild) © Sebastian Scheiner/AP/dpa
Genf

Die Verleihung des Friedensnobelpreises an die südafrikanische Juristin Navanethem Pillay ist nach Ansicht der Vereinten Nationen ein starkes Signal im Kampf für Menschenrechte. Diese Auszeichnung "unterstreicht die Notwendigkeit und den Wert der Menschenrechte - heute mehr denn je", sagte eine Sprecherin des UN-Hochkommissars für Menschenrechte (OHCHR) in einer ersten Reaktion in Genf. 

Es sei zu hoffen, dass die Verleihung andere dazu ermutige und weiterhin dazu inspiriere, sich für den Schutz und die Förderung der Menschenrechte aller Menschen weltweit einzusetzen, sagte die Sprecherin weiter. 

Die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, Tomoko Akane, sagte, der Preis sei "eine wichtige Würdigung der entscheidenden Rolle, die die internationale Justiz als Eckpfeiler eines dauerhaften Friedens spielt". Gerade in der heutigen Zeit, in der Institutionen des internationalen Rechts unter großem Druck stünden, sei diese Auszeichnung von besonderer Bedeutung.

Pillay war von 2003 bis 2008 Richterin an dem Gerichtshof in Den Haag. Besonders die USA setzen das Gericht unter starken Druck und hatten Sanktionen gegen Richter und Ankläger verhängt. 

Nach ihrer Zeit am Weltstrafgericht war Pillay 2008 bis 2014 Hochkommissarin für Menschenrechte. Von 2021 bis 2025 leitete sie die Unabhängige internationale Untersuchungskommission der UN zu den besetzten palästinensischen Gebieten.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.