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Frauenquote: Schneckentempo ade

Die AZ-Reporterin über eine Frauenquote in Chefetagen.
| Leonie Meltzer
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Lange hat es die Politik den Unternehmen selbst überlassen, in ihren Chefetagen für Geschlechtergerechtigkeit zu sorgen - zu lang. Die Zahlen zeigen: Noch immer bestehen die Vorstände in börsennotierten Unternehmen zu 90 Prozent aus Männern. Vorzugsweise umgeben sie sich dabei mit Spiegelbildern ihrer selbst. Fortschritte und das Durchbrechen traditioneller Denkmuster vollziehen sich so höchstens im Schneckentempo.

Kritiker der Frauenquote für Unternehmen sagen, die Quote selbst wäre die eigentliche Diskriminierung der Frau. Doch ein in sich geschlossenes, sich immer wieder selbst reproduzierendes System kann nur geändert werden, indem man eingreift.

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Wenn Unternehmen diesen Schritt des Wandels nicht freiwillig gehen, ist es richtig, auf eine Frauenquote zu pochen - und der einzige Schritt in Richtung Gleichberechtigung.

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