Flüchtlingslager in Frankreich niedergebrannt

Es begann mit einzelnen Unruhen - in der Nacht ist dann ein gesamtes Flüchtlingslager in Nordfrankreich niedergbrannt.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Nach Unruhen in einem Flüchtlingslager in Grand-Synthe in Nordfrankreich ist die Wohnanlage vollständig niedergebrannt.
Video-Standbild Uncredited/APTN/AP/dpa Nach Unruhen in einem Flüchtlingslager in Grand-Synthe in Nordfrankreich ist die Wohnanlage vollständig niedergebrannt.

Paris - Nach Unruhen in einem Flüchtlingslager in Grand-Synthe in Nordfrankreich ist die Wohnanlage in der Nacht zum Dienstag vollständig niedergebrannt. Bei den Zusammenstößen wurden nach Medienberichten mindestens zehn Menschen verletzt.

Nach Angaben der Behörden hatten sich Kurden und Afghanen zunächst eine Schlägerei geliefert, die dann in eine Messerstecherei ausartete.

Später sei das Lager in Flammen aufgegangen, die alle 300 Holzhütten auf dem Gelände erfassten. Nach ersten Erkenntnissen der Behörden war an mehreren Stellen im Lager gleichzeitig Feuer gelegt worden. Die Flammen waren im Umkreis von mehreren Kilometern zu sehen.

1.000 und 1.500 Menschen im Lager

Die Bewohner des Lagers, nach unterschiedlichen Berichten zwischen 1.000 und 1.500 Menschen, seien in Sicherheit gebracht worden. Sie sollten in Notunterkünften untergebracht werden.

Das Flüchtlingslager in Grande-Synthe, unweit von Dünkirchen, war erst im Vorjahr eingerichtet worden. Viele der dort untergebrachten Migranten stammten aus den wilden Lagern in Calais, wo sie auf Möglichkeiten zur Weiterreise nach Großbritannien gewartet hatten.

Lesen Sie auch: Malala Yousafzai zur UN-Friedensbotschafterin gekürt

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren