Feuerpause in Ostukraine begonnen

Im Konfliktgebiet Ostukraine hat eine von Präsident Petro Poroschenko angekündigte Feuerpause begonnen. Die Armee habe die Kämpfe eingestellt, teilte die Militärführung in Kiew am Dienstag mit.
| dpa
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Donezk - Auch die prorussischen Separatisten hatten erklärt, die Feuerpause einzuhalten. Etwaige Angriffe würden aber erwidert.

Der Beschuss durch Regierungstruppen habe in der Nacht aufgehört, berichteten die Aufständischen in der Großstadt Donezk. "Unsere Kämpfer wurden angewiesen, das Feuer nicht zu eröffnen, solange die Gegenseite sich an die Waffenruhe hält", sagte Separatistenführer Andrej Purgin. Sicherheitsratssprecher Andrej Lyssenko erklärte in Kiew, die Kampfpause sei notwendig, um weitere Vereinbarungen der Konfliktparteien umzusetzen, wie zum Beispiel den Abzug schwerer Waffen.

Der russische EU-Botschafter Wladimir Tschischow sagte der Agentur Interfax in Brüssel, Russland erwarte, dass die EU auf die ukrainische Führung Einfluss ausübe, um die Abmachungen aus Minsk einzuhalten. Die Führung in Kiew und die Separatisten werfen sich gegenseitig vor, sich nicht an die Anfang September in der weißrussischen Hauptstadt getroffenen Vereinbarungen für eine Waffenruhe zu halten. Ungeachtet der offiziell geltenden Waffenruhe gab es seitdem fast jeden Tag Kämpfe. Insgesamt sind bei den Gefechten in der Ostukraine seit April mehr als 4300 Menschen getötet worden, davon mehr als 1000 während der offiziellen Feuerpause.

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