Corona-Demonstranten in Schnellverfahren verurteilt

In Schweinfurt läuft eine Corona-Kundgebung aus dem Ruder. Polizisten werden verletzt. Mehrere Teilnehmer stehen schon einen Tag später vor Gericht.
| dpa
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Teilnehmer einer Demonstration gegen  Corona-Maßnahmen und Polizisten stehen sich am Sonntag in Schweinfurt gegenüber.
Teilnehmer einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen und Polizisten stehen sich am Sonntag in Schweinfurt gegenüber. © Josef Lamber/Main-Post/dpa
Schweinfurt

Nur einen Tag nach gewalttätigen Corona-Protesten in Schweinfurt sind vier Angeklagte bereits verurteilt worden. In beschleunigten Verfahren verhängte das Amtsgericht Schweinfurt am Montag Geld- und Bewährungsstrafen.

Bei der Demonstration am Sonntagabend waren acht Polizisten und mehrere Teilnehmer der Kundgebung verletzt worden, darunter auch ein vierjähriges Kind.

Gegen zwei Männer verhängte das Gericht wegen Widerstands, tätlichen Angriffs und Körperverletzung beziehungsweise versuchter Körperverletzung Bewährungsstrafen von 12 und 8 Monaten. Eine Frau wurde wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte zu sechs Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt, wie die Justiz mitteilte. Gegen einen weiteren Angeklagten verhängte das Amtsgericht wegen Widerstands und Beleidigung eine Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu je 20 Euro.

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