FBI-Agenten lernen Kampftechniken von MMA-Stars

Käfigkämpfer sollen das FBI in Kampftechniken schulen. Die ungewöhnliche Zusammenarbeit hat eine politische Note: US-Präsident Donald Trump gilt als Fan des Kampfsports.
dpa |
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US-Präsident Donald Trump - hier mit UFC-Boss Dana White - gilt als Mixed-Martial-Arts-Fan. Athleten des Kampfsports sollen nun FBI-Mitarbeiter trainieren. (Archivbild)
US-Präsident Donald Trump - hier mit UFC-Boss Dana White - gilt als Mixed-Martial-Arts-Fan. Athleten des Kampfsports sollen nun FBI-Mitarbeiter trainieren. (Archivbild) © Frank Franklin II/AP/dpa
Washington/Quantico

Kampfsportler, die sonst bei Käfigkämpfen gegeneinander antreten, sollen nun das FBI trainieren. Für dieses Wochenende ist ein solches Training erstmals in der FBI-Akademie im US-Bundesstaat Virginia geplant, wie die UFC berichtet, die größte Profi-Liga für Mixed Martial Arts (MMA). 

"Unsere UFC-Kämpfer gehören zu den härtesten Männern und Frauen der Welt und sie fahren nach Quantico, um die besten FBI-Agenten in Mixed Martial Arts zu trainieren", sagt UFC-Boss Dana White laut einer Mitteilung. Er sei stolz darauf, die Verteidigungstechniken des FBI zu stärken. 

"Das ist eine großartige Gelegenheit für unsere FBI-Agenten, von einigen der besten Athleten der Welt zu lernen und mit ihnen zu trainieren", sagte demnach der Chef der US-Bundespolizei, Kash Patel. Das FBI solle so noch besser darauf vorbereitet werden, "das amerikanische Volk zu schützen".

Das Seminar richte sich an Studenten der FBI-Akademie sowie an erfahrene Mitarbeiter der Behörde. Ihnen sollen die Athleten "bestimmte Techniken und Taktiken" vermitteln und damit "innovative Trainingsmöglichkeiten" bieten. Aktive und frühere Kämpfer sollen ihr Können weitergeben. 

MMA: Das manchmal blutige Kampfsport-Spektakel

MMA ist ein vor allem in den USA beliebter Kampfsport, der verschiedene Disziplinen miteinander vereint. Kämpfer nutzen bei ihren Duellen im käfigartigen Ring unter anderem Elemente und Techniken aus dem Boxen, Kickboxen und Ringen. Anders als etwa beim Wrestling sind die Kämpfe nicht gestellt. Im Gegenteil: Nicht selten wird Blut vergossen oder einer der Athleten geht bewusstlos zu Boden.

US-Präsident Donald Trump gilt als Fan des Kampfsport-Spektakels und saß schon mehrfach als Zuschauer im Publikum. Im Oktober hatte er angekündigt, an seinem 80. Geburtstag in diesem Sommer ein UFC-Kampfsport-Spektakel auf dem Rasen des Weißen Hauses ausrichten zu lassen. UFC-Boss White wiederum ist ein glühender Anhänger des Republikaners und unterstützte ihn auch im Wahlkampf.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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