Fast 200.000 Zurückweisungen bei Corona-Grenzkontrollen

Die Bundespolizei hat seit dem 16. März wieder an den Grenzen kontrolliert - heute Nacht enden die Maßnahmen. Der Bundesinnenminister zieht Bilanz.
| dpa
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Kontrollen am deutsch-französischen Grenzübergang in Kehl Mitte März.
Uli Deck/dpa/dpa Kontrollen am deutsch-französischen Grenzübergang in Kehl Mitte März.

Berlin - Die Bundespolizei hat bei den coronabedingten Grenzkontrollen bis zum 11. Juni rund 196.000 Zurückweisungen ausgesprochen. Die Zahl nannte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) der "Bild am Sonntag".

Seit dem 16. März seien 6000 Beamte täglich im Einsatz gewesen. Bei 122 Beamten der Bundespolizei sei eine Infektion mit dem Coronavirus bekannt, teilte das Innenministerium mit.

Seehofer sprach von einem der "schwierigsten Einsätze" der Bundespolizei. Er lobte die Beamten für ihr "umsichtiges Handeln in dieser Ausnahmesituation". Dafür gebühre allen Polizistinnen und Polizisten der Dank der gesamten Bundesregierung. Der Minister dankte auf Twitter auch der Bevölkerung und erklärte: "Ich bin froh, dass wir bei aller Vorsicht jetzt wieder mehr Freiheit wagen können."

In der Nacht zum Montag enden um Mitternacht die in der Corona-Pandemie eingeführten Kontrollen an der deutschen Grenze.

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