EU will Ukraine vor neuer winterlicher Energiekrise bewahren

Gezielte russische Angriffe legen in der Ukraine im großen Umfang Stromnetze lahm. Kann der nächste Winter noch schlimmer werden?
dpa |
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Die EU will die Ukraine beim Wiederaufbau von Infrastruktur unterstützen. (Archivbild)
Die EU will die Ukraine beim Wiederaufbau von Infrastruktur unterstützen. (Archivbild) © -/Kyodo/dpa
Kiew

Die von Russland angegriffene Ukraine soll im kommenden Winter nicht noch einmal eine schwere Energiekrise erleben. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte bei einem Besuch in Kiew einen Plan mit dem Namen "Repair, Rebuild, Restart" an. Er soll mit mehr als 920 Millionen Euro unterlegt sein und im Winter 2026/2027 in der ganzen Ukraine einen verlässlichen Stromfluss sichern.

Dazu werde man die dezentrale Produktion erneuerbarer Energien beschleunigen und durch russische Angriffe beschädigte Netze wieder aufbauen und modernisieren, erklärte von der Leyen bei dem Besuch zum vierten Jahrestag der russischen Invasion in die Ukraine. Zudem sollten beschädigte Kraftwerke repariert werden.

Für Soforthilfe in diesen Winter kündigte die Deutsche zudem ein neues Paket im Umfang von mehr als 100 Millionen Euro an. "Es steht ab sofort zur Verfügung", sagte von der Leyen.

Die Ukraine erlebt in diesem Winter nach eigenen Angaben die schwerste Energiekrise ihrer Geschichte. Wegen gezielter russischer Angriffe auf die Infrastruktur sind Millionen Menschen von langen Strom- und Heizungsausfällen betroffen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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