Eralp: Werde für die Sicherheit aller Berliner sorgen

Hat Elif Eralp Angst? Ein "Spiegel"-Bericht über interne Anmerkungen zu einem Interview der Linken-Politikerin, die in Berlin regieren will, löst Wirbel aus. Nun hat sie sich dazu geäußert.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Will Regierende Bürgermeisterin werden: Elif Eralp.
Will Regierende Bürgermeisterin werden: Elif Eralp. © Britta Pedersen/dpa
Berlin

Die Berliner Linken-Wahlsiegerin Elif Eralp will sich als Regierende Bürgermeisterin konsequent für die Sicherheit in der Hauptstadt einsetzen. Das versicherte sie, nachdem der "Spiegel" berichtet hatte, sie sehe die Sicherheit ihrer Familie in Gefahr, wenn sie sich explizit zu einem bekannten Palästina-Aktivisten äußere. 

Sie wolle sich nicht konkret zu dem Bericht äußern, sagte Eralp am Mittag in einem Statement in Berlin mit Verweis auf private, interne Inhalte, die veröffentlicht worden seien. "Was ich aber ganz klar sagen kann, dass ich für die Sicherheit von allen Berlinerinnen und Berlinern als Regierende Bürgermeisterin sorgen werde." Sie werde konsequent gegen Gewalt und Terror vorgehen.

"Ich werde mich von niemandem einschüchtern lassen"

"Ich habe ganz klar gesagt, ich werde mich von niemandem einschüchtern lassen. Und dass man sich Sorgen um seine eigene Familie macht, das ist, glaube ich, ganz normal und selbstverständlich", ergänzte Eralp. Sie werde konsequent gegen jede Form von organisierter Kriminalität, Gewalt oder Terror vorgehen. "Dafür stehe ich bei den Berlinerinnen und Berlinern im Wort und das werde ich auch durchsetzen", sagte sie. 

Sie stehe ein für den Schutz und die Sicherheit aller Menschen, seien es jüdische Menschen, die besonders unter Druck stünden, seien es muslimische Menschen, die auch Diskriminierung und Rassismus erlebten. 

Der "Spiegel" hatte berichtet, Eralp sehe die Sicherheit ihrer Familie in Gefahr, wenn sie sich explizit zu einem bekannten Palästina-Aktivisten äußere. Wie das Magazin berichtet, geht das aus internen Anmerkungen zu einem Interview hervor, das das Magazin mit ihr geführt hat. Das Dokument wurde demnach versehentlich samt der Kommentare von Eralps Büro an den "Spiegel" geschickt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.