Weitere Todesopfer im Libanon - immer wieder Alarm in Israel

Trotz offiziell geltender Waffenruhe greifen Israel und die Hisbollah einander weiter an. Wegen des zuletzt verstärkten Beschusses auf Israel drängt Netanjahu nun auch wieder auf Angriffe in Beirut.
dpa |
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Israels Armee rückt im Süden weiter vor.
Israels Armee rückt im Süden weiter vor. © Ariel Schalit/AP/dpa
Beirut/Tel Aviv

Der Konflikt zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz eskaliert weiter: Bei einem israelischen Angriff in der Nacht wurden laut der libanesischen Staatsagentur NNA im Südlibanon acht Menschen getötet und 19 weitere verletzt. Die vom Iran unterstützte Hisbollah hat derweil ihre Angriffe auf Nordisrael verstärkt. Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu kündigte am Morgen neue Angriffe auf Ziele der Miliz in den südlichen Vororten Beiruts an. Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz hätten der Armee unter anderem wegen der Angriffe auf israelische Orte eine entsprechende Anweisung gegeben.

Die als Dahija bekannten Vororte der libanesischen Hauptstadt gelten als Hochburg der Hisbollah, sind aber auch dicht bewohnt. Seit Beginn der Waffenruhe Mitte April griff Israels Armee dort bislang nur noch selten an - laut israelischen Medienberichten auf Wunsch der US-Regierung

Weiterer israelischer Soldat getötet

In Nordisrael gibt es derzeit wegen des Beschusses mit Raketen und Drohnen aus dem Nachbarland immer wieder Luftalarm. Israels Armee meldete auch einen weiteren getöteten Soldaten im Südlibanon. Israelischen Medien zufolge kam der Soldat bei einem Drohnenangriff der Hisbollah in der Nacht ums Leben.

Trotz Waffenruhe greifen sich Israel und die Hisbollah weiter täglich gegenseitig an. Israels Armee hat die laufende Offensive im Süden des Libanon ausgeweitet und rückt weiter nach Norden vor. Am Wochenende hatte sie die strategisch wichtige Kreuzritterfestung Beaufort eingenommen. Frankreich forderte daraufhin eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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