Kommentar

Eigenes Corona-Versagen: Politik nimmt die Menschen in Geiselhaft

Die AZ-Politik-Chefin Natalie Kettinger über die Corona-Politik.
| Natalie Kettinger
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München - Corona ist eine tödliche Herausforderung, das ist unbestritten. Doch die Planlosigkeit, mit der die deutsche Politik ihr begegnet, ist einfach nur noch erbärmlich.

Lockerung folgt auf Lockdown, Lockdown auf Lockerung, immer und immer wieder, seit nunmehr über einem Jahr. Ein sinnvolles Konzept zum Leben mit dem Virus? Bis heute Fehlanzeige! Stattdessen dreht sich das Maßnahmen-Mühlrad weiter. Und zermalmt die Geduld der Menschen unter sich, ihre Gesundheit, ihr Vertrauen in die Politik - oder gleich die gesamte Existenz.

Tests, Impfdosen und Öffnungsstrategie werden gebraucht

Es ist endlich an der Zeit, dass die Politik nicht nur ankündigt, sondern liefert: Gebraucht werden flächendeckende Tests, um Virusträger zu erkennen, bevor sie andere Menschen anstecken. Gebraucht werden so viele Impfdosen wie möglich - von denen am Ende des Tages keine einzige weggeworfen werden darf. Und gebraucht wird eine Öffnungsstrategie, wenn Kunst, Kultur, Kneipen und kleine Läden die Pandemie überleben sollen. Es darf einfach nicht länger sein, dass die Politik die Menschen für ihr eigenes Versagen in Geiselhaft nimmt.

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