E-Roller: Absolut überflüssig

Die Nachrichten-Chefin Natalie Kettinger über E-Scooter. 
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Ein E-Tretroller auf nasser Straße. Bald werden sie auf Deutschlands Straßen fahren dürfen.
Christoph Soeder/dpa Ein E-Tretroller auf nasser Straße. Bald werden sie auf Deutschlands Straßen fahren dürfen.

Die Zahl der übergewichtigen Deutschen steigt jedes Jahr weiter an. Mittlerweile sind 53 Prozent der Bundesbürger – also mehr als jeder zweite – zu dick. 14 Prozent leiden gar an Adipositas. Und warum? Unter anderem deshalb, weil sich die Menschen zu wenig bewegen.

Zwei Drittel der Deutschen legen pro Tag weniger als einen Kilometer aus eigener Kraft zurück. Da wundert es wenig, dass aus den Jägern und Sammlern von einst ein Volk von gelenkkranken, bewegungsmüden Moppeln geworden ist.

Die E-Tretroller kommen - auf Radwegen und ab 14 Jahren

Was dieses Volk wirklich überhaupt nicht braucht, sind E-Scooter, mit deren Hilfe dann auch noch die letzten Geh-Meter des Tages ohne jeglichen eigenen Energieverbrauch weg-ge-e-rollert werden (was nebenbei für weiteres Chaos auf den sowieso schon völlig verstopften Straßen und Radwegen sorgt). Viel besser wäre es, die Menschen würden wieder mehr zu Fuß gehen, radfahren, sich eben irgendwie bewegen. Denn das schützt, wie die Weltgesundheitsorganisation WHO gerade erst bekannt gegeben hat, nicht nur vor Übergewicht und Bluthochdruck – sondern auch vor Demenz.

Lesen Sie hier: E-Tretroller - Was Sie jetzt wissen müssen

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