Drohnenangriff: Ermittler fahnden nach verdächtiger Person

Ein Fahndungsbild des BKA zeigt eine Person mit Kapuze auf einem E-Bike. Hat der oder die Unbekannte mit dem Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen zu tun? Die Polizei sucht Zeugen.
dpa |
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Anfang August hatten Flughafenmitarbeiter auf der Südpiste des Flughafens Leipzig/Halle eine Drohne mit Sprengstoff entdeckt. (Archivbild)
Anfang August hatten Flughafenmitarbeiter auf der Südpiste des Flughafens Leipzig/Halle eine Drohne mit Sprengstoff entdeckt. (Archivbild) © Hendrik Schmidt/dpa
Leipzig/Wiesbaden

Im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Anschlagsversuch mit einer Sprengstoffdrohne auf dem Flughafen Leipzig fahndet die Polizei nach einer verdächtigen Person. Auf der Internetpräsenz des Bundeskriminalamts (BKA) wurde ein KI-generiertes Fahndungsbild veröffentlicht, das eine warm angezogene Person mit Kapuze auf einem E-Bike zeigt. Mehrere Medien hatten über den Fahndungsaufruf berichtet.

Laut Begleittext konnte das BKA bislang zwei Tatverdächtige identifizieren. Eine weitere unbekannte Person könne den Ermittlungen zufolge ebenfalls mit dem Drohnenangriff in Verbindung gebracht werden, hieß es beim BKA.

Anfang August hatten Flughafenmitarbeiter auf der Südpiste des Flughafens Leipzig/Halle eine am Boden liegende Drohne entdeckt. "Das Fluggerät befand sich in unmittelbarer Nähe von ukrainischen Antonov-Frachtflugzeugen", erklärte das BKA. Die Drohne sei mit einer Sprengvorrichtung ausgerüstet und mit Sprengstoff bestückt gewesen.

Mutmaßlicher Drohnenstartplatz und Tatmittel entdeckt

Im Laufe der Ermittlungen hätten an dem Verbindungsweg zwischen den Orten Rabutz und Beuditz ein mutmaßlicher Drohnenstartplatz lokalisiert werden können, teilte das BKA weiter mit. Zudem seien in der Nähe des Industriegebiets zwischen Radefeld und Lützschena weitere mutmaßliche Tatmittel aufgefunden worden. Den Ermittlungen zufolge sei die unbekannte Person zwischen dem 31. Juli und dem 4. August dieses Jahres im Umfeld der genannten Orte mit einem E-Bike unterwegs gewesen.

"Besonders auffällig könnte die für den Hochsommer ungewöhnlich warme Kleidung der Person gewesen sein", erläuterte das BKA. "Sie trug eine dunkle lange Hose, eine dicke Jacke sowie schwarze Handschuhe und einen großen schwarzen Rucksack. Zudem war der Kopf mit einer Kapuze und einer tief ins Gesicht gezogenen Kappe (Base Cap) verdeckt." Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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