Dresden: Pegida will wieder demonstrieren

Die islamkritische Pegida-Bewegung in Dresden will trotz schwindender Anhängerschaft auch heute wieder auf die Straße gehen. Ableger der Gruppierung kündigten weitere Demonstrationen unter anderem in Berlin und Magdeburg an.
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So sah es noch vor einigen Wochen aus: Tausende Menschen bei der Pegida-Kundgebung in Dresden. Mittlerweile sind die Mitgliederzahlen stark zurückgegangen.
dpa So sah es noch vor einigen Wochen aus: Tausende Menschen bei der Pegida-Kundgebung in Dresden. Mittlerweile sind die Mitgliederzahlen stark zurückgegangen.

Die islamkritische Pegida-Bewegung in Dresden will trotz schwindender Anhängerschaft auch heute wieder auf die Straße gehen. Ableger der Gruppierung kündigten weitere Demonstrationen unter anderem in Berlin, Stralsund und Magdeburg an.

Dresden - In Nürnberg will ein Bündnis namens Nügida erstmals demonstrieren. In Leipzig soll Legida nach Vorgaben der Stadt nur eine Kundgebung auf einem Platz abhalten und nicht wie gewünscht durch die Stadt marschieren dürfen.

Lesen Sie hier: Ude gründet Hilfe-Verein für Neonazi-Opfer

Die Pegida-Bewegung in Dresden hatte sich Ende Januar gespalten und einen Rechtsruck vollzogen. Seitdem nahm die Teilnahme an den wöchentlichen Kundgebungen deutlich ab. Wie in anderen Städten stoßen die selbst ernannten "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" bei vielen Bürgern auf Protest.

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