Deutsche Islamisten: Personalausweis abnehmen?

Soll man verdächtigen Islamisten in Deutschland den Personalausweis abnehmen? Die Bundesregierung will so verhindern, dass sich Terroranhänger in Kampfgebieten wie Syrien ausbilden lassen.
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Ersatz-Dokument: Berechtigt nicht nur Ausreise! Soll radikalen Islamisten in Deutschland der Personalausweis abgenommen werden?
dpa Ersatz-Dokument: Berechtigt nicht nur Ausreise! Soll radikalen Islamisten in Deutschland der Personalausweis abgenommen werden?

Berlin - Die Bundesregierung will den Reisestrom deutscher Islamisten in Kampfgebiete wie Syrien und Irak eindämmen - das Bundeskabinett berät dazu am Mittwoch (9.30 Uhr) über eine Gesetzesänderung. Die Behörden sollen verdächtigen Terroranhängern demnach in Zukunft für bis zu drei Jahre den Personalausweis abnehmen können. In einem ersten Entwurf war hierfür noch eine Dauer von maximal 18 Monaten vorgesehen gewesen. Anstelle des Personalausweises sollen die Betroffenen ein Ersatzdokument bekommen, mit dem sie Deutschland nicht verlassen dürfen.

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Bislang ist es bereits möglich, Terroranhängern den Reisepass zu entziehen - nicht aber den Personalausweis. Viele radikale Islamisten reisen bisher mit dem Personalausweis in die Türkei und ziehen von dort aus weiter nach Syrien und in den Irak. Die deutschen Sicherheitsbehörden haben bislang mindestens 550 Ausreisen in diese Region gezählt.

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