Debalzewo von Separatisten eingenommen

Tausende Millitärs sollen eingekesselt sein, offenbar gibt es viele Tote: Die prorussischen Separatisten haben nach eigenen Angaben unter schweren Kämpfen die ostukrainische Stadt Debalzewo eingenommen.
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Trotz der vereinbarten Waffenruhe und dem Rückzug schwerer Kriegsmaschinerie fließt das Blut im ostukrainischen Krisengebiet weiter. Jetzt sind die prorussischen Separatisten in die Stadt Debalzewo eingerückt.
dpa Trotz der vereinbarten Waffenruhe und dem Rückzug schwerer Kriegsmaschinerie fließt das Blut im ostukrainischen Krisengebiet weiter. Jetzt sind die prorussischen Separatisten in die Stadt Debalzewo eingerückt.

Debalzewo - Die Aufständischen in der Ostukraine haben die strategisch wichtige Stadt Debalzewo nach eigenen Angaben "zu 80 Prozent" eingenommen. "Nur ein paar Wohnviertel sind noch übrig, dann haben wir den Ort völlig unter Kontrolle", sagte Separatistensprecher Eduard Bassurin am Dienstag in Donezk.

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Mehr als 300 gegnerische Soldaten seien gefangen genommen worden. Es gebe "viele Tote". "Wir durchkämmen die Stadt nach weiteren Soldaten", sagte Bassurin.

Auch die prowestliche Führung in Kiew hatte von heftigen Straßenkämpfen in Debalzewo berichtet. An dem Verkehrsknotenpunkt sollen Tausende Militärs eingekesselt sein.

Die ukrainische Regierung hat die weitgehende Einnahme der strategisch wichtigen Stadt Debalzewo durch die prorussischen Separatisten bestätigt. "Straßenkämpfe dauern an", teilte das Verteidigungsministerium in Kiew am Dienstag mit. Die Aufständischen setzten dabei Artillerie und Panzertechnik ein. Regierungstreue Einheiten versuchten, den Gegner aufzuhalten.

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