DDR: Freilassung von Häftlingen auch gegen Erdöl und Kupfer

Freiheit gegen Rohstoffe: Zwischen 1963 und 1989 kaufte die Bundesrepublik 33.755 Inhaftierte aus DDR-Gefängnissen frei - für einen Warenwert von rund drei Milliarden DM.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen

Freiheit gegen Rohstoffe: Zwischen 1963 und 1989 kaufte die Bundesrepublik 33.755 Inhaftierte aus DDR-Gefängnissen frei - für einen Warenwert von rund drei Milliarden DM.

Berlin - Die Freilassung politischer Häftlinge ließ sich die DDR-Führung vom Westen auch mit Kupfer, Diamanten und Erdöl bezahlen. Die Bundesrepublik kaufte zwischen 1963 und 1989 genau 33 755 Inhaftierte aus DDR-Gefängnissen für einen Warenwert von rund drei Milliarden DM frei.

Das teilte die Berliner Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde mit.

Die Sonderausstellung "Freigekauft - Wege aus der DDR-Haft" soll dort am Abend eröffnet werden. Anhand von sechs Biografien Betroffener werde das früher geheime Kapitel deutscher Geschichte beleuchtet, sagte Leiterin Bettina Effner. "Der Freikauf war brisant und umstritten." Ab 1964 habe der Westen ausschließlich mit Waren bezahlt, nicht mehr mit Geld wie anfangs.

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren