Kommentar

Corona und die Bundesregierung: Die Strategie fehlt

Der AZ-Korrespondent Torsten Henke über die Pandemiebekämpfung der Bundesregierung.
| Torsten Henke
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Es sollte Schluss sein mit dem Stochern im Nebel, fortan werde es eine "evidenzbasierte" Coronapolitik geben, versprach der neue Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Ein hochkarätiger Expertenrat sollte die wissenschaftliche Basis für die künftigen Entscheidungen geben. Doch was die Fachleute vorgelegt haben, war so vage formuliert, dass es keine große Hilfe sein konnte. Die Politik war wieder auf sich gestellt.

Worte und Taten passen nicht zusammen

Der Beschluss zur Verkürzung der Quarantäne und Isolation ist nachvollziehbar, aber ein riskanter Weg. Mit der Impfpflicht hat es die Ampel nicht mehr eilig. Und auch zusätzliche deutliche Kontaktbeschränkungen, die Lauterbach angekündigt hat, soll es zunächst nicht geben.

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All das sieht nicht nach einer schlüssigen und evidenzbasierten Strategie aus. Kein Wunder, dass sich immer mehr Bürger fragen, ob "die da oben" wirklich wissen, was sie tun.

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