Clinton feiert dringend benötigten Erfolg

Die ehemalige First Lady hat im Rennen um die Präsidentschafts- nominierung im Bundesstaat Pennsylvania gewonnen. «Der Wind dreht sich», sagt die Senatorin zum Duell gegen Mitbewerber Obama. Der ist schon im nächsten Vorwahl-Staat.
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Hillary Clinton feiert ihren Sieg in Pennsylvania
ap Hillary Clinton feiert ihren Sieg in Pennsylvania

Die ehemalige First Lady hat im Rennen um die Präsidentschafts- nominierung im Bundesstaat Pennsylvania gewonnen. «Der Wind dreht sich», sagt die Senatorin zum Duell gegen Mitbewerber Obama. Der ist schon im nächsten Vorwahl-Staat.

Die wichtige Vorwahl der Demokraten im US-Bundesstaat Pennsylvania hat Hillary Clinton Rückenwind gebracht. Die ehemalige First-Lady errang einen klaren Sieg über ihren Konkurrenten Barack Obama errungen. Nach Auszählung von 90 Prozent der Wahlbezirke erhielt Clinton 55 Prozent der Stimmen, auf ihren schwarzen Rivalen entfielen 45 Prozent.

Damit geht das seit Monaten anhaltende Duell um die Präsidentschaftskandidatur mit unverminderter Härte weiter. Die nächsten wichtigen Abstimmungen stehen bereits am 6. Mai in North Carolina und Indiana bevor. Dort nahm Obama das Ergebnis zur Kenntnis. Insgesamt finden bis Anfang Juni noch neun Wahlgänge statt. Clinton sagte, die Siegeswelle Obamas sei nun vorbei. «Der Wind dreht sich.» Ihr Sieg in Pennsylvania sei um so bedeutender, weil Obama drei Mal so viel Wahlkampfspenden wie sie selbst zur Verfügung gehabt habe.

Demonstrativer Optimismus beo Clinton

Nach ihrem dringend benötigten Erfolg gab sich Clinton optimistisch, die Präsidentschafts-Nominierung der Demokraten zu gewinnen und nach der Präsidentenwahl im Herbst ins Weiße Haus einzuziehen. «Nach acht Jahren der Regierung von George Bush, dürfen wir keinen Tag verlieren», rief sie vor jubelnden Anhängern in Philadelphia. Sie versprach, die US-Truppen aus dem Irak nach Hause zu holen und die Wirtschaftskrise zu bekämpfen. Obama gratulierte der Senatorin des US-Bundesstaats New York zu ihrem «großartigen Wahlkampf», zeigte sich aber ebenfalls siegessicher. «Das Establishment in Washington wird uns bekämpfen.» Dennoch sei der Sieg im Herbst und wirklicher politischer Wandel in Washington möglich. «Wir werden nicht nur die Vorwahl gewinnen, wir werden nicht nur im November gewinnen. Wir werden dieses Land verändern und die Welt», sagte er vor Anhängern in Evansville, wohin er schon gereist war.

Dringend notwendiger Erfolg

Clinton brauchte selbst aus Sicht ihrer Partei in Pennsylvania einen deutlichen Sieg, um angesichts ihres Rückstandes bei bisherigen Vorwahlen gegenüber Obama weiter im Rennen zu bleiben. Ein knappes Ergebnis hätte den Druck auf sie erhöht, ihre Bewerbung zurückzuziehen. «Clinton musste in Pennsylvania gewinnen, und sie hat gewonnen. Das ist ein sehr wichtiger Sieg für sie», meinte der Fernsehsender CNN. (dpa/AP)

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