China und USA richten KI-Kommunikationskanal ein

Nach dem Besuch des chinesischen Staatschefs in den USA planen die beiden Länder einen neuen Kommunikationskanal. Darin soll es um Vorteile und Risiken von KI gehen.
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Chinas Staatschef Xi Jinping (l) reiste für drei Tage zu US-Präsident Donald Trump nach Washington.
Chinas Staatschef Xi Jinping (l) reiste für drei Tage zu US-Präsident Donald Trump nach Washington. © Jacquelyn Martin/AP/dpa
Washington/Peking

China und die USA wollen einen Kommunikationskanal für Zwischenfälle im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz einrichten. Darauf verständigten sich Chinas Staatschef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump bei ihrem Treffen in Washington, wie das Weiße Haus mitteilte. Auch chinesische Staatsmedien meldeten eine entsprechende Vereinbarung. 

Beide Länder wollen dabei in einem regelmäßigen Dialog über die mit der Technologie verbundenen Risiken und Vorteile sprechen. Das nächste Gespräch soll demnach spätestens im November stattfinden. In einer Stellungnahme des Weißen Haus hieß es zudem, dass sich beide Seiten auf den von Donald Trump verwendeten Begriff "Superintelligenz" anstelle der gewohnten Bezeichnung Künstliche Intelligenz geeinigt haben. Der Begriff Künstliche Intelligenz lasse die Technologie "fake" erscheinen, begründete der US-Präsident seinen Vorstoß.

Wie der US-chinesische Dialogkanal konkret ausgestaltet werden soll und welche Behörden daran beteiligt sein werden, ist bisher nicht bekannt. Die USA und China gelten als die führenden KI-Mächte und stehen in einem harten Wettbewerb um die globale Technologieführerschaft. Gleichzeitig wächst in beiden Ländern die Sorge vor den Gefahren immer leistungsfähigerer KI.

Xi war von Mittwoch bis Freitag für einen Staatsbesuch in den USA.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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