Bundeswehr stuft Bedrohung durch Sabotage hoch

Ob Drohnenangriffe oder Cyberattacken: Russland wagt sich mit seiner sogenannten hybriden Kriegsführung nach Einschätzung von Sicherheitsbehörden und Bundeswehr immer weiter vor.
dpa |
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In der Nähe des Luftwaffen-Stützpunkts Wunstorf wurde mitte September eine Drohne gefunden. (Archivbild)
In der Nähe des Luftwaffen-Stützpunkts Wunstorf wurde mitte September eine Drohne gefunden. (Archivbild) © Julian Stratenschulte/dpa
Berlin

Die Bundeswehr hat die Bedrohung ihrer Einrichtungen durch russische Sabotage hochgestuft. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte, dass sie inzwischen als "erheblich" eingeschätzt wird. Zuvor hatten "Süddeutsche Zeitung" und WDR aus einem internen Papier zitiert, in dem die Hochstufung mit Vorfällen in jüngerer Zeit wie einem Drohnenfund in der Nähe des Bundeswehr-Flugplatzes Wunstorf begründet werde.

Solche Vorfälle würden unterstreichen, dass Russland "seit geraumer Zeit nahezu sicher über die Fähigkeit und sehr wahrscheinlich jetzt auch über die gesteigerte Absicht" verfüge, gegen Kräfte und Einrichtungen der Bundeswehr vorzugehen, zitieren die beiden Medien aus dem Papier. Das Ziel sei "sehr wahrscheinlich", die deutsche Unterstützung für die Ukraine zu schwächen. 

Der Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte, dass nun eine Ausweitung der Schutzmaßnahmen geprüft werde. Das sei aber ohnehin "ein kontinuierlicher Prozess" bei der Bundeswehr.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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