#blacklivesmatter: Obama spricht mit Polizeivertretern

Nach den Gewalteskalationen im Zusammenhang mit den tödlichen Polizeischüssen auf zwei Schwarze und die Ermordung von fünf Polizisten hat US-Präsident Barack Obama mit Polizeivertretern über mögliche Konsequenzen gesprochen.
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Die Stimmung in den USA ist nach den Anschlägen auf die Polizisten und den vorausgegangenen tödlichen Schüssen auf zwei Schwarze sehr aufgeheizt.
dpa Die Stimmung in den USA ist nach den Anschlägen auf die Polizisten und den vorausgegangenen tödlichen Schüssen auf zwei Schwarze sehr aufgeheizt.

Washington - US-Präsident Barack Obama hat mit Polizeivertretern über Konsequenzen aus der jüngsten Gewalteskalation beraten. Nach Angaben des Weißen Hauses wollte er sich vor allem über ihre Ideen für eine Verbesserung des Vertrauensverhältnisses zwischen Polizei und Gemeinden informieren.

Außerdem sei über eine verstärkte Ausbildung der Polizei zur Entspannung von Konfliktsituationen und über "Systeme" zum besseren Schutz von Polizisten bei Einsätzen gesprochen worden.

Anlass für das Treffen waren die jüngsten tödlichen Polizeischüsse auf zwei Schwarze in zwei Bundesstaaten und die Ermordung von fünf Polizisten in Dallas. Obama will heute bei einer Gedenkfeier in der texanischen Stadt sprechen und mit Angehörigen der getöteten Polizisten zusammentreffen.

Begleitet wird Obama neben Vizepräsident Joe Biden auch von Ex-US-Präsident George W. Bush und dessen Frau Laura. Auch Bush wird eine kurze Rede halten.

Die Proteste gegen die Polizeigewalt reißen nicht ab. Auch am Montagabend (Ortszeit) gingen in zahlreichen Städten wieder Hunderte Menschen auf die Straße. So blockierten Demonstranten eine wichtige Verkehrsstraße in der Metropole Chicago. Eine größere Protestkundgebung gab es auch im kalifornischen Sacramento.

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