Bettina Wulff: "Ich habe so viel geheult"

So ein Zufall: Als über die Gerüchte um Bettina Wulff groß berichtet wird, erscheint ihr Buch „Jenseits des Protokolls“. Sie müssen es nicht lesen. Hier sind ein paar Beispiele aus 223 Seiten
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Wieder zurückgestellt: 94 Prozent der Deutschen wollen Bettina Wulffs Buch "Jenseits des Protokolls" nicht kaufen, ergab eine Umfrage.
dapd Wieder zurückgestellt: 94 Prozent der Deutschen wollen Bettina Wulffs Buch "Jenseits des Protokolls" nicht kaufen, ergab eine Umfrage.

So ein Zufall: Als über die Gerüchte um Bettina Wulff groß berichtet wird, erscheint ihr Buch „Jenseits des Protokolls“. Sie müssen es nicht lesen. Hier sind ein paar Beispiele aus 223 Seiten.

München - Die frühere „First Lady“ Bettina Wulff hat in ihrem Buch alle Gerüchte über eine Vergangenheit im Rotlichtmilieu entschieden zurückgewiesen. „Ich habe nie als Escort-Lady gearbeitet, das ist einfach absoluter Quatsch“, schreibt sie. Das ursprünglich erst für November angekündigte Buch „Jenseits des Protokolls“ war am Montag bereits in vielen Buchhandlungen erhältlich.  Lesen Sie hier einige Auszüge:


ÜBER DIE GERÜCHTE:
„Mein Pseudonym lautet also angeblich ,Lady Victoria’ und meine Wirkungsstätte soll ein Etablissement namens ,Chateau Osnabrück’ gewesen sein. Auch in einem Berliner FKK-Club soll ich als ,Gesellschaftsdame’, um es mal charmant auszudrücken, mitgewirkt haben. Und damit nicht genug: Scheinbar lernten mein Mann und ich uns ja auch gar nicht auf einer Wirtschaftsdelegationsreise in Südafrika kennen, sondern in einem Edel-Bordell (...).

Diese Diffamierung nahm so schnell eine Eigendynamik an, dass mir ganz schwindelig wurde. Mich überkam ein Gefühl der Ohnmacht, denn ich spürte, dass sich diese anonyme Hetze im Internet nicht eindämmen lässt. (...) Obwohl ich mich sonst bestimmt für eine starke Frau halte, die nichts so schnell aus der Bahn wirft, habe ich darüber in den Jahren so viel geheult – ich frage mich: Warum? Warum machen die das mit mir? (...) Diese Penetranz, mit der gerade Journalisten nach etwas suchten, was die Geschichte von der werten blonden Bundespräsidentengattin mit zwielichtiger Vergangenheit bestätigt, die war und ist so unglaublich – wie sagt der Volksmund: Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte.“

 


ÜBER CHRISTIAN WULFF:
„Wie kann sich eine junge Frau in einen Mann wie Christian Wulff verlieben? Zunächst einmal: Ich habe bei Männern kein festes Beuteschema. Wenn ich in Zeitungen manchmal lese, dass da irgendwelche Frauen gerne von einem Prominenten zum nächsten wechseln, finde ich das merkwürdig. Auch wenn einige Medien mir gerne unterstellten, dass ich es auf Luxus und Glamour abgesehen hätte und mir deshalb bewusst einen Christian Wulff ausgesucht hätte – totaler Quatsch. Wenn dies so wäre, hätte ich meinen Beutezug durch die männliche Prominentenwelt doch viel früher gestartet.“
 

 

 


ÜBER BERLIN UND IHR HAUS: „Laufe ich zum Beispiel bei uns in Großburgwedel auch schon mal im Jogginganzug durchs Haus, war dies in Berlin, in der Pücklerstraße 14, für mich undenkbar. Auch morgens nach dem Aufstehen im Nachthemd auf den Balkon zu gehen, tief Luft zu holen, sich zu recken, den Tag zu begrüßen – in Berlin habe ich mir das verkniffen. Gleichfalls mich im Bikini oder auch nur in kurzen Shorts mit T-Shirts auf die Terrasse zu setzen und ein wenig Sonne zu tanken. (...) Ich spürte die Blicke der Beamten.“

 

 

 

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