Berichte über neue Explosionen im Iran

Das US-Militär bombardiert in der siebten Nacht in Folge Ziele im Iran. Von dort werden erneut Explosionen gemeldet.
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Der Konflikt um die Straße von Hormus eskaliert weiter. (Archivbild)
Der Konflikt um die Straße von Hormus eskaliert weiter. (Archivbild) © Wen Xinnian/Xinhua/dpa
Teheran

Nach Beginn der neuen Angriffswelle des US-Militärs auf Ziele im Iran melden örtliche Medien Explosionen in mehreren Gebieten des Landes. Während das US-Militär keine Angaben dazu machte, wo es attackierte, meldete der iranische Staatssender Irib Detonationen in der Umgebung von Sirik nahe der Straße von Hormus sowie der Küstenstadt Bandar Abbas. 

Laut der iranischen Nachrichtenagentur Fars gab es zudem in der Provinz Hormusgan im Süden erneut Angriffe auf Brücken. Nach iranischen Angaben hatte das US-Militär dort bereits in der vorherigen Nacht Brücken und andere zivile Infrastruktur attackiert. Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai schrieb daraufhin auf der Plattform X, das iranische Volk sei jetzt noch entschlossener, seine Feinde die "verbrecherische Aggression bitter bereuen zu lassen". 

Bericht über brennende Tanker in der Straße von Hormus 

Der regierungstreue Sender Press TV meldete in der Nacht unter Berufung auf die mächtigen iranischen Revolutionsgarden den Abschuss einer amerikanischen Drohne im Bereich der Stadt Buschehr. Zudem stünden zwei Öltanker im Süden der Straße von Hormus in Brand. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. Das zuständige Regionalkommando des US-Militärs teilte später auf X mit, Behauptungen der Revolutionsgarden, dass zwei Öltanker in der Straße von Hormus explodiert seien, seien falsch. Der Iran beansprucht weiterhin die vollständige Kontrolle über die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Meerenge. 

Um Angriffe des Irans auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu unterbinden, greift das US-Militär nach eigenen Angaben in der nunmehr siebten Nacht in Folge im Iran an. Ziel sei es, die militärischen Fähigkeiten des Irans weiter zu schwächen, teilte Centcom auf X mit.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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