Bericht: UN lockert Sanktionen für Hilfe nach Nordkorea

Mit Unterstützung von US-Präsident Donald Trump werden wohl erstmals seit langem wieder Hilfsprojekte für Nordkorea zugelassen. Die humanitäre Lage im Land bleibt angespannt.
dpa |
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Nordkorea wird wegen des von Machthaber Kim Jong Un geförderten Atomwaffenprogramm mit weitreichenden UN-Sanktionen belegt. (Archivbild)
Nordkorea wird wegen des von Machthaber Kim Jong Un geförderten Atomwaffenprogramm mit weitreichenden UN-Sanktionen belegt. (Archivbild) © Uncredited/KCNA via KNS/AP/dpa
Seoul

Die Vereinten Nationen planen laut einem Medienbericht mit politischer Unterstützung der US-Regierung, wieder humanitäre Hilfslieferungen nach Nordkorea zuzulassen. Siebzehn humanitäre Hilfsprojekte sollen die notwendige Ausnahmeregelung eines entsprechenden UN-Sanktionsausschusses erhalten haben, wie die Tageszeitung "Korea Herald" unter Berufung auf einen Beamten des südkoreanischen Außenministeriums berichtet. 

Zuvor hat die US-Regierung unter Donald Trump solche Ausnahmeregelungen unter anderem mit der Begründung blockiert, Hilfslieferungen könnten von der Regierung unter Machthaber Kim Jong Un zweckentfremdet werden. Südkoreas amtierende Regierung unter Präsident Lee Jae Myung vertritt die Ansicht, dass humanitäre Lieferungen ungeachtet von politischen Bedingungen gewährleistet werden sollen. 

Es handelt sich bei den genehmigten Initiativen laut "Korea Herald" um Hilfsprojekte, die von Südkorea, den USA sowie internationalen Organisationen geleitet werden. Wegen des Atomwaffenprogramms und der schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen ist Nordkorea mit weitreichenden UN-Sanktionen belegt. 

Die humanitäre Situation in Nordkorea bleibt angespannt. "Der Zugang zu Nahrungsmitteln ist nach wie vor ein Problem", sagte Elizabeth Salmón, UN-Sonderberichterstatterin zur Menschenrechtssituation in Nordkorea, während ihres Besuchs in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Laut einem im Vorjahr publizierten UN-Bericht sind knapp 46 Prozent der nordkoreanischen Bevölkerung unterernährt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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