Atompoker mit Iran vor der Entscheidung

Bei den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm in Wien sind die Außenminister der sieben beteiligten Staaten heute erstmals in großer Runde zusammengekommen.
| dpa
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Wien - Die Spitzendiplomaten wollen ausloten, ob doch noch ein Kompromiss in letzter Minute möglich ist. Die selbst gesetzte Frist für eine Einigung endet um Mitternacht.

Am Tisch sitzen die fünf Vetomächte des UN-Sicherheitsrats (USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich) sowie Deutschland und erstmals auch der Iran.

Nach den bisherigen Gesprächen verdichteten sich die Anzeichen, dass eine umfassende Lösung des Konflikts aktuell nicht möglich ist. Stattdessen soll eine neue Frist ein sofortiges Scheitern verhindern. Im Gespräch ist bereits eine neue Verhandlungsrunde Mitte Dezember in Oman.

Der Westen verdächtigt den Iran, unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms an einer eigenen Atombombe zu arbeiten. Teheran bestreitet dies. Die Iraner wollen Atomenergie friedlich nutzen dürfen. Ihr Ziel ist die Aufhebung der gegen ihr Land verhängten Sanktionen.

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