Angela Merkel, die Macht und das Haltbarkeitsdatum

AZ-Politik-Vize Clemens Hagen über Angela Merkels schwindende Macht - und das tragische Ende von Polit-Dinosaurieren.
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Die Macht Angela Merkels bröckelt. Clemens Hagen (kl. Bild) kommentiert die jüngsten Umfragewerte der Bundeskanzlerin.
dpa/Von Loeper Die Macht Angela Merkels bröckelt. Clemens Hagen (kl. Bild) kommentiert die jüngsten Umfragewerte der Bundeskanzlerin.

Der Mensch ist ein seltsames Wesen. Er braucht die Abwechslung fast so nötig wie die Luft zum Atmen. Da haben es Politiker genauso schwer wie Popstars oder Showgrößen. Wenn das Haltbarkeitsdatum einmal abgelaufen ist, sollten sie ihren Hut nehmen und in Würde abtreten. Schaffen tun das nur die Allerwenigsten – Bundeskanzlerin Angela Merkel gehört offensichtlich nicht dazu.

Deutschlands „Eiserne Kanzlerin“ könnte mittelfristig genauso mit einem gewaltigen Fußtritt aus dem Amt katapultiert werden wie einst ihr Förderer Helmut Kohl oder – brandaktuell – ein gewisser Horst Seehofer. Das Ende dieser Polit-Dinosaurier ist tragisch, auch wenn es sich meist auf geradezu lachhafte Weise ähnelt. Die waidwunden Alphatiere überhören das Murren in der eigenen Partei – bis es zu einem Grollen angeschwollen ist und die Jäger Blut sehen wollen. Dann ist es schon zu spät für den selbstgewählten Ausstieg aus dem Politikbetrieb und den Einstieg ins Rentnerleben.

Hoffentlich erkennt Merkel die Zeichen der Zeit. Wer uns regieren wird, wenn sie einmal weg sein sollte?

Lesen Sie hier: Jeder Zweite will vorzeitigen Merkel-Abgang

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