89 Rechtsextreme und 24 Islamisten seit 2011 in der Bundeswehr entdeckt

Einem Medienbericht zufolge sind in der Bundeswehr seit 2010 zahlreiche Rechtsextremisten und Islamisten entdeckt worden. Linksextremismus unter Soldaten hingegen ist eher selten.
| dpa
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Berlin - In der Bundeswehr sind in den vergangenen Jahren einem Medienbericht zufolge 89 Rechtsextremisten und 24 Islamisten entdeckt worden. Dies berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf Angaben des Verteidigungsministeriums.

"Im Zeitraum 2010 bis 2018 wurden insgesamt 89 Angehörige der Bundeswehr als Rechtsextremisten bewertet", hieß es. Von diesen Fällen stammten 67 aus der Zeit vor der Aussetzung der Wehrpflicht (zum 1. Juli 2011). Von den bestätigten Fällen seien 86 Angehörige der Bundeswehr entlassen worden. Gegen drei verbliebene Soldaten liefen aktuell gerichtliche und truppendienstgerichtliche Verfahren.

Linksextreme Bundeswehr-Anghörige sind selten

Dem Bericht zufolge wurden von 2008 bis 2018 15 Bundeswehr-Angehörige als linksextremistisch eingestuft worden, seit 2011 gab es nur einen Fall.

Weiter hieß es, es habe seit 2011 über 300 Verdachtsfälle von Islamismus bei der Bundeswehr gegeben, von denen sich 200 nicht bestätigten. In 24 Fällen wurden die Angehörigen demnach als Islamist eingestuft. In den übrigen Fällen sei der Verdacht bis zum Ausscheiden aus der Bundeswehr weiterhin begründet gewesen.

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