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4. Corona-Welle im Herbst? Neue Maßstäbe

Der AZ-Korrespondent Torsten Henke über Corona-Szenarien im Herbst.
| Torsten Henke
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Das Infektionsgeschehen hat sich deutlich entspannt. Und Gesundheitsminister Jens Spahn? Der warnt vor einem "Sorgenherbst". Es ist kein Fehler, darauf hinzuweisen, dass die Pandemie noch nicht vorbei ist, und dass die Delta-Variante ein Grund zu erhöhter Wachsamkeit sein muss.

Inzidenz-Wert verliert seine Aussagekraft

Aber: Bund und Länder sind in der Pflicht, sich auf die möglichen Corona-Szenarien im Herbst vorzubereiten. Der Bonner Virologe Hendrik Streeck etwa wirbt für einen Pandemierat. Vor allem sollte die Politik ihre Fixierung auf die Wochen-Inzidenzen beenden, denn je mehr Menschen geimpft sind, desto mehr verlieren sie ihre Aussagekraft. Es kommt darauf an, wie häufig es schwere Verläufe gibt, wie viele Patienten auf den Intensivstationen liegen und beatmet werden müssen.

Dennoch war in Spahns und Wielers Pressekonferenz wieder nur von Infektionszahlen die Rede. So lässt sich der Sorgenherbst nicht verhindern.

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