Zynismus oder gute Sache? Belgier wählen "Miss Obdachlos"

In Belgien darf eine "Miss Obdachlos" ein Jahr umsonst wohnen. Ein Miss-Wettbewerb stärke das Selbstbewusstsein, sagt die Organisatorin. Die Kandidatinnen hatten zur Teilnahme bereit sein müssen, ihr Leben auf der Straße zu beenden.
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Das Atomium: Brüssels Wahrzeichen
dpa Das Atomium: Brüssels Wahrzeichen

BRÜSSEL - In Belgien darf eine "Miss Obdachlos" ein Jahr umsonst wohnen. Ein Miss-Wettbewerb stärke das Selbstbewusstsein, sagt die Organisatorin. Die Kandidatinnen hatten zur Teilnahme bereit sein müssen, ihr Leben auf der Straße zu beenden.

Belgien hat erstmals eine «Miss Obdachlos» gewählt. Erste Gewinnerin des Titels wurde die Brüsselerin Thérèse Van Belle. Die 58-jährige aus dem Stadtteil Schaerbeck setzte sich bei dem Wettbewerb gegen neun andere Kandidatinnen durch, berichtete die Nachrichtenagentur Belga am Sonntag. Der Preis: Ein Jahr umsonst Wohnen.

Die Wahl-Initiatorin Aline Duportail sagte, Menschen ohne feste Bleibe sollten dank dieses Wettbewerbs die Möglichkeit bekommen, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. «Es ist klar, es tut ihrem Selbstbewusstsein sehr gut», sagte Duportail, die für die gemeinnützige Organisation Artefix arbeitet. Die Kandidatinnen mussten zur Teilnahme an dem Wettbewerb bereit sein, ihr Leben auf der Straße zu beenden. (dpa)

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