Zwetschgen-Hochsaison: So vielseitig sind die süßen Früchte

Ende August und im September haben Zwetschgen ihren großen Auftritt. Die kleinen violetten Früchte schmecken süß und leicht säuerlich, sind vielseitig einsetzbar und können weit mehr als nur klassischer Zwetschgenkuchen.
Zwetschgen-Crumble aus dem Ofen
Für einen schnellen Nachtisch muss es nicht gleich ein aufwendiger Kuchen sein. Einfach Zwetschgen halbieren, entsteinen und in eine Auflaufform geben. Aus Haferflocken, Mehl, Butter und etwas Zucker Streusel kneten, über den Früchten verteilen und alles goldbraun backen. Dazu schmecken Naturjoghurt oder eine Kugel Vanilleeis.
Pikant statt süß
Zwetschgen können auch herzhaft. Ihr süß-säuerlicher Geschmack passt besonders gut zu kräftigen Aromen. Eine schnelle Zwetschgen-Salsa aus klein geschnittenen Früchten, roter Zwiebel, Chili, Limettensaft und Koriander passt beispielsweise zu Grillgemüse, Halloumi oder Tacos.
Auch auf einer Tarte mit Ziegenkäse oder als Chutney zu einer Käseplatte machen sich die Früchte gut.
Im Frühstück: Kompott, Porridge und Joghurt
Wer morgens etwas Abwechslung möchte, kann Zwetschgen kurz mit einem Schuss Wasser und Zimt einkochen. Das Kompott hält sich einige Tage im Kühlschrank und passt zu Porridge, Joghurt, Overnight Oats oder Pancakes.
Für eine besonders einfache Variante kommen die halbierten Früchte mit etwas Ahornsirup und Zimt für wenige Minuten in den Ofen.
Zwetschgenmus selbst machen
Zwetschgenmus braucht vor allem eines: Zeit. Die Früchte werden langsam eingekocht, bis sie dick und intensiv aromatisch sind. Je nach Geschmack kommen Zimt, Vanille oder eine kleine Menge Zucker dazu. Das fertige Mus schmeckt auf Brot, zu Joghurt oder als Füllung für Pfannkuchen.
Als Getränk
Auch im Glas machen Zwetschgen eine gute Figur. Für einen alkoholfreien Drink die Früchte mit etwas Zucker und Zitronensaft zerdrücken, mit Mineralwasser auffüllen und Eis dazugeben. Wer möchte, kann mit Minze oder Rosmarin aromatisieren.
Auch als Sirup lassen sich Zwetschgen haltbar machen und später für Limonaden oder Cocktails verwenden.
Für später einfrieren
Wer die Zwetschgensaison verlängern möchte, kann die Früchte problemlos einfrieren. Dafür die Zwetschgen waschen, halbieren, entsteinen und portionsweise einfrieren. So stehen sie auch außerhalb der Saison für Kuchen, Kompott oder Desserts bereit.
Alternativ lassen sich Zwetschgen einkochen oder zu Mus verarbeiten - und bringen so auch im Winter noch ein bisschen Spätsommer auf den Teller.