Zwei Überlebende der Sturzflut in Nepal gerettet

Rettungskräfte bergen zwei weitere Überlebende aus den Trümmern der Sturzflut in Nepal. Die Hoffnung auf weitere Rettungen bleibt bestehen.
dpa |
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Rettungskräfte tragen einen Überlebenden der Sturzflutkatastrophe in Nepal.
Rettungskräfte tragen einen Überlebenden der Sturzflutkatastrophe in Nepal. © Uncredited/Nepal Army vai AP/dpa
Kathmandu

Zehn Tage nach der verheerenden Sturzflut aus den Gletschergebieten des Himalaya haben Rettungskräfte in Nepal erneut zwei Überlebende geborgen. Eine Frau in den Sechzigern sei lebend aus einem verschütteten Haus in Betrawati in der an Tibet grenzenden Provinz Bagmati gerettet worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Frau sei zur Behandlung nach Kathmandu geflogen worden. Über ihren Zustand lagen zunächst keine näheren Informationen vor. 

Die nepalesische Militär bestätigte zudem die Bergung eines chinesischen Staatsbürgers aus einem Tunnel eines verwüsteten Wasserkraftwerks im Distrikt Rasuwa. Der Mann unterziehe sich nach der Bergung einer medizinischen Untersuchung, berichtete die Zeitung "The Kathmandu Post". Die Rettungskräfte seien etwa 225 Meter tief in den betroffenen Tunnel vorgedrungen, um den Mann zu bergen. Die Suche nach Vermissten im Stollensystem der Wasserkraftanlage Upper Trishuli-1 werde fortgesetzt.

Vier Überlebende in zwei Tagen gerettet

Am Freitag hatten Rettungskräfte in Nepal zwei Menschen lebend aus einem Tunnel des Wasserkraftwerks Upper Trishuli 3A geborgen. Die Bergung der beiden Überlebenden verstärkte im Land die Hoffnung, weitere Menschen in den Wasserkraftanlagen finden zu können. 

Bisher wurden mehr als 1.300 Todesopfer infolge der Katastrophe in Nepal und Tibet bestätigt. In Nepal stieg ihre Zahl nach aktuellen Angaben der dortigen Polizei auf 1.344, darunter 85 Kinder. Die Zahl der Vermissten wird mit knapp 4.900 beziffert, einschließlich 618 Menschen aus dem Ausland. Die Zahl der Todesopfer in Tibet wurde zuletzt mit 31 angegeben. Dort wurden noch 531 Menschen vermisst.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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