Zwei Tote bei Flugzeugabsturz in Österreich

Tödlicher Sonntagsflug: Zwei Menschen sterben in einem Bergwald. Eine Jugendliche und ein Mann können verletzt, aber lebend geborgen werden. Der Einsatz läuft unter schwierigen Bedingungen ab.
dpa |
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Die einmotorige Maschine stürzte in einem Waldgebiet ab.
Die einmotorige Maschine stürzte in einem Waldgebiet ab. © -/APA/Doku NÖ/dpa
Gaming

Beim Absturz eines viersitzigen Kleinflugzeuges in Österreich sind der Pilot und eine Frau ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, konnten eine Jugendliche und ein weiterer Passagier lebend von der Unfallstelle in einem unwegsamen Bergwald geborgen werden. Nach Angaben der regionalen Notfallzentrale wurden die beiden schwer verletzt.

Der Unfall ereignete sich bei Gaming im östlichen Bundesland Niederösterreich. Die einmotorige Maschine war zuvor von einem Flugplatz in etwa 40 Kilometer Entfernung gestartet. 

Feuerwehrmann sorgt für raschen Einsatz

Ein Feuerwehrmann sah den Absturz zufällig, wie ein Sprecher der regionalen Einsatzzentrale der Deutschen Presse-Agentur berichtete. Der Helfer alarmierte die Einsatzkräfte und versuchte auch sofort, selbst zu dem Flugzeug zu gelangen. 

Für den 47 Jahre alten Piloten und eine gleichaltrige Passagierin kam jede Hilfe zu spät. Sie starben nach Angaben der Polizei noch an der Unfallstelle. 

Eine 15-Jährige und ein 41 Jahre alter Mann wurden verletzt mit Seilen geborgen. Die beiden Verletzten wurden mit Helikoptern in Kliniken geflogen. Nähere Informationen zu den vier Opfern lagen zunächst nicht vor.

Mit der Motorsäge zur Unfallstelle

Die Absturzstelle in schwer zugänglichem Gelände stellte die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen. Die Helfer mussten sich mit Motorsägen und anderem Gerät durchkämpfen und einen behelfsmäßigen Übergang über einen Bach herstellen, um zum Flugzeug zu gelangen, wie ein Feuerwehrmann dem Sender ORF schilderte. Gaming ist eine kleine ländliche Gemeinde in der Nähe des knapp 1.900 Meter hohen Ötschers.

Zur möglichen Ursache des tödlichen Absturzes machte die Polizei vorerst keine Angaben. Kriminalbeamte der Polizei sowie staatliche Flugunfallexperten nahmen Ermittlungen auf.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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