Zug in Polen erfasst Laster und entgleist

Sechs entgleiste Waggons und viele Verletzte, darunter der Lkw-Fahrer und der Lokführer: Was bisher zum Zugunglück in Polen bekannt ist.
dpa |
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In Polen ist ein Intercity entgleist. (Symbolfoto)
In Polen ist ein Intercity entgleist. (Symbolfoto) © Doris Heimann/dpa
Warschau

In Polen ist ein Zug mit einem Laster zusammengestoßen und entgleist. Bei dem Unglück seien sechs Personen verletzt worden, vier davon schwer, sagte eine Sprecherin der örtlichen Polizei dem Sender TVN24. Zu den Schwerverletzten gehören demnach der Lkw-Fahrer und der Lokführer. Mit dem Zug seien 120 Passagiere unterwegs gewesen, sagte eine Sprecherin der polnischen Bahn PKP. Nach ihren Angaben gab es 20 Verletzte.

Nach Angaben der Bahnsprecherin ereignete sich das Unglück am frühen Mittag an einem Bahnübergang zwischen den Orten Sokolniki Suche und Sokolniki Mokre etwa 125 Kilometer südwestlich von Warschau. Ein Laster fuhr demnach auf den Bahnübergang und wurde von einem Intercity erfasst, der auf dem Weg von Lublin im Osten des Landes in die Hafenstadt Stettin war. 

Bahnverkehr auf der Strecke eingestellt

Auf Bildern des Senders TVN24 war zu sehen, dass die Lokomotive komplett aus dem Gleis gesprungen war und aus der Seite lag. Die Bahnsprecherin sagte, alle sechs Waggons seien ebenfalls teilweise entgleist. Der Bahnverkehr auf der Strecke wurde zunächst eingestellt.

Über den genauen Unfallhergang gab es zunächst keine Details. Laut Bahn ist der unbeschrankte Bahnübergang mit Signalen ausgestattet. Nach bisherigen Erkenntnissen deute alles darauf hin, dass die Signale funktioniert hätten.

"Ich spürte eine starke Bremsung, dann schwankte der Waggon", sagte eine Passagierin TVN24. Sie habe es nicht weit zur Tür gehabt, sei ausgestiegen und habe anderen aus dem Zug geholfen. Die Rettungskräfte seien innerhalb weniger Minuten am Unglücksort eingetroffen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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