Zu warm, zu trocken: Diese Zimmerpflanzen mögen keine Heizungsluft

Zimmerpflanzen tragen auch im Winter zu einem angenehmen Raumklima bei, aber ihre Bedürfnisse ändern sich, wenn es draußen kälter wird. Einige Pflanzen vertragen keine trockene Heizungsluft.
Nils Büttner |
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Einige Pflanzen sind robuster als andere, doch oft werden ihre spezifischen Bedürfnisse in Bezug auf Licht, Wasser und Temperatur übersehen. Besonders im Winter, wenn die Sonne sich weniger zeigt und die Heizungsluft Innenräume flutet, können Pflanzen schnell Schaden nehmen. Wir zeigen Ihnen, welche Pflanzen lieber nicht auf die Fensterbank gehören.
iStock/Helin Loik-Tomson 18 Einige Pflanzen sind robuster als andere, doch oft werden ihre spezifischen Bedürfnisse in Bezug auf Licht, Wasser und Temperatur übersehen. Besonders im Winter, wenn die Sonne sich weniger zeigt und die Heizungsluft Innenräume flutet, können Pflanzen schnell Schaden nehmen. Wir zeigen Ihnen, welche Pflanzen lieber nicht auf die Fensterbank gehören.
Dekorative Zimmerpflanzen verschönern nicht nur die Wohnung, sondern verbessern auch das Raumklima: Sie reduzieren Staub und Schadstoffe in der Luft und dämpfen sogar Geräusche. Die Fensterbank scheint der perfekte Platz zu sein, da die Pflanzen dort zumindest etwas Sonnenlicht bekommen. Doch im Winter gibt es einen Nachteil: Die Heizung ist meist direkt unter der Fensterbank.
iStock/Sloot 18 Dekorative Zimmerpflanzen verschönern nicht nur die Wohnung, sondern verbessern auch das Raumklima: Sie reduzieren Staub und Schadstoffe in der Luft und dämpfen sogar Geräusche. Die Fensterbank scheint der perfekte Platz zu sein, da die Pflanzen dort zumindest etwas Sonnenlicht bekommen. Doch im Winter gibt es einen Nachteil: Die Heizung ist meist direkt unter der Fensterbank.
Nicht nur trockene Blattspitzen können ein Problem für Zimmerpflanzen sein, die im Winter über der Heizung stehen. Die trockene Luft auch dafür sorgen, dass sich Schädlinge einnisten. Spinnmilben und Schildläuse bevorzugen Trockenheit und wenig Licht. Überprüfen Sie deshalb regelmäßig die Blattunterseiten und Blattachseln, da sich dort Milben und Läuse gerne ansiedeln.
iStock/Firn 18 Nicht nur trockene Blattspitzen können ein Problem für Zimmerpflanzen sein, die im Winter über der Heizung stehen. Die trockene Luft auch dafür sorgen, dass sich Schädlinge einnisten. Spinnmilben und Schildläuse bevorzugen Trockenheit und wenig Licht. Überprüfen Sie deshalb regelmäßig die Blattunterseiten und Blattachseln, da sich dort Milben und Läuse gerne ansiedeln.
Temperaturschwankungen durch Stoßlüften und häufiges Heizen können Zimmerpflanzen stressen. Da kalte Zugluft besonders problematisch ist, sollten Sie diese so oft s geht vermeiden. Räumen Sie empfindliche Pflanzen beim Lüften an einen geschützten Platz. Um die Wurzeln vor der Heizungsluft zu schützen, eignen sich Untersetzer aus Kork oder eine Schicht aus Tongranulat als Drainage.
iStock/Nadya Tkach 18 Temperaturschwankungen durch Stoßlüften und häufiges Heizen können Zimmerpflanzen stressen. Da kalte Zugluft besonders problematisch ist, sollten Sie diese so oft s geht vermeiden. Räumen Sie empfindliche Pflanzen beim Lüften an einen geschützten Platz. Um die Wurzeln vor der Heizungsluft zu schützen, eignen sich Untersetzer aus Kork oder eine Schicht aus Tongranulat als Drainage.
Tropische Zimmerpflanzen bevorzugen hohe Luftfeuchtigkeit. Im Bad und in der Küche ist die Luftfeuchtigkeit meist oft höher, weshalb diese Räume ideal für Pflanzen sind. Wenn das nicht möglich ist, können Sie die fehlende Luftfeuchtigkeit mit einer Sprühflasche ausgleichen. Auch eine Schale mit Wasser in der Nähe der Heizung kann für eine höhere Luftfeuchtigkeit sorgen.
iStock/Jasmina81 18 Tropische Zimmerpflanzen bevorzugen hohe Luftfeuchtigkeit. Im Bad und in der Küche ist die Luftfeuchtigkeit meist oft höher, weshalb diese Räume ideal für Pflanzen sind. Wenn das nicht möglich ist, können Sie die fehlende Luftfeuchtigkeit mit einer Sprühflasche ausgleichen. Auch eine Schale mit Wasser in der Nähe der Heizung kann für eine höhere Luftfeuchtigkeit sorgen.
Orchideen brauchen eine hohe Luftfeuchtigkeit und einen Standort mit viel Licht. Die Fensterbank ist dafür ideal. Allerdings ist die trockene Heizungsluft im Winter schädlich für die feuchtigkeitsliebenden Pflanzen. In der kalten Jahreszeit sollten Orchideen daher am besten im Badezimmer oder in der Küche auf der Fensterbank stehen, da hier die Luftfeuchtigkeit meist am höchsten ist.
iStock/Olga Ionina 18 Orchideen brauchen eine hohe Luftfeuchtigkeit und einen Standort mit viel Licht. Die Fensterbank ist dafür ideal. Allerdings ist die trockene Heizungsluft im Winter schädlich für die feuchtigkeitsliebenden Pflanzen. In der kalten Jahreszeit sollten Orchideen daher am besten im Badezimmer oder in der Küche auf der Fensterbank stehen, da hier die Luftfeuchtigkeit meist am höchsten ist.
Achten Sie darauf, dass Ihre Orchideen auch im Winter genug Licht bekommen. Einmal in der Woche sollten Sie sie in ein Wasserbad tauchen. Das pflegt die Wurzeln und lässt sie schneller trocknen, als wenn Sie sie wöchentlich gießen. Orchideen vertragen nämlich keine Staunässe. Da es viele verschiedene Orchideenarten gibt, sollten Sie sich beim Kauf auch über die spezifische Pflege Ihrer Pflanze informieren.
iStock/Siarhei Khaletski 18 Achten Sie darauf, dass Ihre Orchideen auch im Winter genug Licht bekommen. Einmal in der Woche sollten Sie sie in ein Wasserbad tauchen. Das pflegt die Wurzeln und lässt sie schneller trocknen, als wenn Sie sie wöchentlich gießen. Orchideen vertragen nämlich keine Staunässe. Da es viele verschiedene Orchideenarten gibt, sollten Sie sich beim Kauf auch über die spezifische Pflege Ihrer Pflanze informieren.
Der Weihnachtsstern ist besonders im Winter mit seinen roten Blüten eine der beliebtesten Zimmerpflanzen. Ein heller Platz am Fenster ist ideal, aber die Temperaturen dürfen dort nicht zu hoch und die Luft zu trocken sein. Am wohlsten fühlt sich der Weihnachtsstern bei Temperaturen zwischen 15 und 22 Grad. Wird es wärmer, können sich die Blätter gelb verfärben.
iStock/Timofey Zadvornov 18 Der Weihnachtsstern ist besonders im Winter mit seinen roten Blüten eine der beliebtesten Zimmerpflanzen. Ein heller Platz am Fenster ist ideal, aber die Temperaturen dürfen dort nicht zu hoch und die Luft zu trocken sein. Am wohlsten fühlt sich der Weihnachtsstern bei Temperaturen zwischen 15 und 22 Grad. Wird es wärmer, können sich die Blätter gelb verfärben.
Die Amaryllis, auch als Ritterstern bekannt, ist eine beliebte Winterblume. Ähnlich wie die Orchidee kann sie aber nur gelegentlich über der Heizung aufgestellt werden. Je nach Wachstumsphase hat die subtropische Pflanze unterschiedliche Bedürfnisse. Während der Wachstumsphase von Februar bis August können Sie sie entweder drinnen aufstellen oder auf einen sonnigen Balkon oder auf einer Terrasse platzieren.
iStock/Liudmila Chernetska 18 Die Amaryllis, auch als Ritterstern bekannt, ist eine beliebte Winterblume. Ähnlich wie die Orchidee kann sie aber nur gelegentlich über der Heizung aufgestellt werden. Je nach Wachstumsphase hat die subtropische Pflanze unterschiedliche Bedürfnisse. Während der Wachstumsphase von Februar bis August können Sie sie entweder drinnen aufstellen oder auf einen sonnigen Balkon oder auf einer Terrasse platzieren.
Während der Ruhephase der Amaryllis, die von August bis Dezember dauert, braucht die Pflanzenzwiebel einen kühlen und dunklen Standort, etwa im Keller oder in einer fensterlosen Ecke im unbeheizten Treppenhaus. In dieser Zeit sollten die Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad liegen. Dabei sollten Sie die Pflanze weder gießen noch düngen.
iStock/Robert Knapp 18 Während der Ruhephase der Amaryllis, die von August bis Dezember dauert, braucht die Pflanzenzwiebel einen kühlen und dunklen Standort, etwa im Keller oder in einer fensterlosen Ecke im unbeheizten Treppenhaus. In dieser Zeit sollten die Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad liegen. Dabei sollten Sie die Pflanze weder gießen noch düngen.
Während der Blütezeit, von Dezember bis Februar, dürfen Sie die farbenprächtige Amaryllis auf die Fensterbank stellen. Der Platz sollte hell sein und eine Temperatur zwischen 18 und 22 Grad bieten, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung. Mit einem Vorhang können Sie die Blüten vor zu starkem Sonnenlicht bewahren. Gießen Sie die Pflanze zweimal pro Woche, aber achten Sie darauf, Staunässe zu vermeiden. Verwelkte Blüten können Sie samt Stiel im Februar entfernen.
iStock/Michel VIARD 18 Während der Blütezeit, von Dezember bis Februar, dürfen Sie die farbenprächtige Amaryllis auf die Fensterbank stellen. Der Platz sollte hell sein und eine Temperatur zwischen 18 und 22 Grad bieten, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung. Mit einem Vorhang können Sie die Blüten vor zu starkem Sonnenlicht bewahren. Gießen Sie die Pflanze zweimal pro Woche, aber achten Sie darauf, Staunässe zu vermeiden. Verwelkte Blüten können Sie samt Stiel im Februar entfernen.
Die Fensterbank ist im Winter nicht der beste Platz für den  Weihnachtskaktus. Obwohl die Pflanze helles Licht mag, verträgt sie keine direkte Sonneneinstrahlung, vor allem nicht die warme Mittagssonne. Außerdem kommt sie besser mit kühleren Temperaturen zurecht, die maximal 22 Grad betragen sollten. Daher ist der Platz über der Heizung für den Weihnachtskaktus besonders ungeeignet.
iStock/Helin Loik-Tomson 18 Die Fensterbank ist im Winter nicht der beste Platz für den Weihnachtskaktus. Obwohl die Pflanze helles Licht mag, verträgt sie keine direkte Sonneneinstrahlung, vor allem nicht die warme Mittagssonne. Außerdem kommt sie besser mit kühleren Temperaturen zurecht, die maximal 22 Grad betragen sollten. Daher ist der Platz über der Heizung für den Weihnachtskaktus besonders ungeeignet.
Der Weihnachtskaktus bevorzugt Dunkelheit (etwa 14 Stunden am Tag) und kühle Temperaturen, um Blüten zu bilden. Wählen Sie für die Pflanze deshalb ein Zimmer mit wenig Licht, das im Winter nicht durchgehend beheizt wird. Nur unter diesen Bedingungen kann der Kaktus seine prächtigen Blüten entwickeln.
iStock/bmanzurova 18 Der Weihnachtskaktus bevorzugt Dunkelheit (etwa 14 Stunden am Tag) und kühle Temperaturen, um Blüten zu bilden. Wählen Sie für die Pflanze deshalb ein Zimmer mit wenig Licht, das im Winter nicht durchgehend beheizt wird. Nur unter diesen Bedingungen kann der Kaktus seine prächtigen Blüten entwickeln.
Auch Alpenveilchen vertragen die warme Luft in der Nähe einer Heizung nicht besonders gut. Sie bevorzugen helle, kühle Standorte, an denen die Luft gut zirkulieren kann. Auch wenn es auf der Fensterbank hell ist, sollten Sie die Pflanze dort nicht platzieren. Alpenveilchen geht es am besten bei Temperaturen zwischen 12 und 16 Grad. Wenn es die Temperaturen im Winter erlauben, können Sie die Pflanze auch nach draußen stellen.
iStock/DR pics24 18 Auch Alpenveilchen vertragen die warme Luft in der Nähe einer Heizung nicht besonders gut. Sie bevorzugen helle, kühle Standorte, an denen die Luft gut zirkulieren kann. Auch wenn es auf der Fensterbank hell ist, sollten Sie die Pflanze dort nicht platzieren. Alpenveilchen geht es am besten bei Temperaturen zwischen 12 und 16 Grad. Wenn es die Temperaturen im Winter erlauben, können Sie die Pflanze auch nach draußen stellen.
Winterharte Alpenveilchen sind sehr pflegeleicht und können  im Garten gepflanzt werden. Diese robusten Pflanzen blühen bis zu acht Monate lang. In der Wohnung brauchen sie jedoch einen hellen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung bei maximal 16 Grad. Wird es ihnen zu warm, hängen die Blüten schnell. Staunässe kann für die Pflanzen schädlich sein.
iStock/Liudmila Kiermeier 18 Winterharte Alpenveilchen sind sehr pflegeleicht und können im Garten gepflanzt werden. Diese robusten Pflanzen blühen bis zu acht Monate lang. In der Wohnung brauchen sie jedoch einen hellen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung bei maximal 16 Grad. Wird es ihnen zu warm, hängen die Blüten schnell. Staunässe kann für die Pflanzen schädlich sein.
Es gibt auch Zimmerpflanzen, die mit trockener Heizungsluft umgehen können. Dazu gehört der Gummibaum, der zwar keine direkte Sonneneinstrahlung mag, aber Temperaturunterschiede zwischen 18 und 30 Grad problemlos verkraften kann. Auch die Efeutute mit ihren langen Kletterranken kommt gut mit Heizungsluft zurecht und wächst an hellen bis halbschattigen Standorten. Mit ihren luftreinigenden Eigenschaften zieht sie Schad- und Giftstoffe aus der Luft.
iStock/Kseniia Soloveva 18 Es gibt auch Zimmerpflanzen, die mit trockener Heizungsluft umgehen können. Dazu gehört der Gummibaum, der zwar keine direkte Sonneneinstrahlung mag, aber Temperaturunterschiede zwischen 18 und 30 Grad problemlos verkraften kann. Auch die Efeutute mit ihren langen Kletterranken kommt gut mit Heizungsluft zurecht und wächst an hellen bis halbschattigen Standorten. Mit ihren luftreinigenden Eigenschaften zieht sie Schad- und Giftstoffe aus der Luft.
Sukkulenten gibt es in vielen Formen und Farben und sie sind besonders pflegeleicht. Sie überstehen den Winter problemlos, selbst bei Heizungsluft. Sukkulenten lieben es hell, sonnig und warm. Auch der Schefflera kann Heizungsluft wenig anhaben. Er sollte jedoch keine direkte Sonneneinstrahlung abbekommen. Kakteen, Aloe vera und Leuchterblumen fühlen sich ebenfalls auf der Fensterbank wohl.
iStock/repinanatoly 18 Sukkulenten gibt es in vielen Formen und Farben und sie sind besonders pflegeleicht. Sie überstehen den Winter problemlos, selbst bei Heizungsluft. Sukkulenten lieben es hell, sonnig und warm. Auch der Schefflera kann Heizungsluft wenig anhaben. Er sollte jedoch keine direkte Sonneneinstrahlung abbekommen. Kakteen, Aloe vera und Leuchterblumen fühlen sich ebenfalls auf der Fensterbank wohl.
Zu den größeren Pflanzen, die Heizungsluft gut vertragen, gehört die Kentia-Palme. Sie können sie problemlos in der Nähe einer Heizung aufstellen. Die Yucca-Palme und die Glücksfeder kommen ebenfalls gut mit trockener Luft und wenig Licht zurecht.
iStock/Oksana Vainrub 18 Zu den größeren Pflanzen, die Heizungsluft gut vertragen, gehört die Kentia-Palme. Sie können sie problemlos in der Nähe einer Heizung aufstellen. Die Yucca-Palme und die Glücksfeder kommen ebenfalls gut mit trockener Luft und wenig Licht zurecht.

Zimmerpflanzen verschönern nicht nur das Zuhause, sondern verbessern auch das Raumklima. Damit sie gesund bleiben, ist die richtige Pflege entscheidend. Besonders im Winter sollten Sie auf die speziellen Bedürfnisse von Topfpflanzen achten, da nicht alle trockene Heizungsluft vertragen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur teleschau. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an info@teleschau.de

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