Wetterdienst: März mit viel Sonnenschein und Frühlingswärme

Es ist so mild wie sonst erst Mitte April, gebietsweise klettern die Temperaturen fast bis auf 20 Grad. Doch dann kommt der Winter zurück.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Im März lockte das Wetter bereits zu vielen Aktivitäten ins Freie. (Archivbild)
Im März lockte das Wetter bereits zu vielen Aktivitäten ins Freie. (Archivbild) © Uwe Anspach/dpa
Offenbach

Im März ist es mit Vollgas in den Frühling gegangen: "Außergewöhnlich sonnig, sehr mild und niederschlagsarm", lautet das Fazit des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach. Erst zum Monatsausklang machte sich demnach spätwinterliches Wetter breit. 

Vor allem in der ersten Monatshälfte war es so mild wie typischerweise erst Mitte April. Der höchste Wert von 19,9 Grad wurde am 7. März im südhessischen Michelstadt im Odenwald gemessen. Zum Monatsende sorgten Winde aus nordwestlicher Richtung für purzelnde Temperaturen, besonders kalt war es bei frisch gefallenem Schnee am 28. im bayerischen Oberstdorf mit minus 15,5 Grad. 

Zu warm

Im Schnitt lagen die Temperaturen im März bei 6,3 Grad - und damit 2,8 Grad zu hoch. Der Vergleich bezieht sich auf die langjährigen Winter-Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990. Da lag der Wert bei 3,5 Grad.

Im ersten meteorologischen Frühlingsmonat wurden rund 195 Stunden Sonnenschein registriert. Nur im März 2022 und im letztjährigen März schien die Sonne noch länger. Das langjährige Mittel von 111 Stunden wurde damit um 75 Prozent überboten. Größere regionale Unterschiede gab es nicht: Lediglich ganz im Norden und im äußersten Süden lag die Monatssumme gebietsweise unter 150 Stunden.

Osten besonders trocken

Die langen Hochdruckphasen sorgten auch dafür, dass Niederschläge im März rar waren. Insgesamt wurden 37 Liter pro Quadratmeter registriert, das war mehr als ein Drittel weniger als in der Referenzperiode. Besonders trocken fiel der Monat im Osten des Landes aus, wo gebietsweise lediglich rund zehn Liter Niederschläge pro Quadratmeter fielen. Infolgedessen erreichte die Waldbrandgefahr bereits früh im Jahr die hohe Stufe 4. 

Am meisten Schnee und Regen fielen mit 80 bis 120 Litern im Schwarzwald und am Alpenrand, aber auch dort blieben die Werte unterhalb des langfristigen Mittels. Die heftigsten Niederschläge des Monats fielen am 25. März im baden-württembergischen Utzenfeld, dort prasselten pro Quadratmeter 35 Liter auf den Boden.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.