Welle von Magen-Darm-Infekten stoppt Kreuzfahrt in Bordeaux

Nach einer Welle von Magen-Darm-Erkrankungen dürfen rund 1.700 Menschen ein Kreuzfahrtschiff in Bordeaux nicht verlassen. Mediziner prüfen die Lage an Bord.
dpa |
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1.700 Passagiere und Crew-Mitglieder sitzen nach einer Welle von Magen-Darm-Erkrankungen auf einem Kreuzfahrtschiff in Bordeaux fest.
1.700 Passagiere und Crew-Mitglieder sitzen nach einer Welle von Magen-Darm-Erkrankungen auf einem Kreuzfahrtschiff in Bordeaux fest. © Christophe Archambault/AFP/dpa
Bordeaux

Wegen einer Welle von Magen-Darm-Erkrankungen auf einem Kreuzfahrtschiff dürfen die rund 1.700 Passagiere und Crew-Mitglieder das im südwestfranzösischen Bordeaux eingelaufene Schiff nicht verlassen. Mediziner seien an Bord der "Ambition" gegangen, um die Lage zu bewerten und Proben zu nehmen, teilten die örtlichen Gesundheitsbehörden und die Präfektur mit. Nach Angaben des Kapitäns seien rund 50 Passagiere erkrankt. Wie die örtliche Zeitung "Sud Ouest" und weitere französische Medien berichteten, starb ein über 90 Jahre alter britischer Passagier.

Die französischen Behörden betonten, es gebe keinen Grund, einen Zusammenhang zwischen diesem Ausbruch an Bord des aus Belfast und Liverpool kommenden Kreuzfahrtschiffes und dem von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Schiff "Hondius" herzustellen. Im Laufe des Tages wollten die Behörden über das weitere Vorgehen entscheiden, sobald erste Untersuchungsergebnisse vorliegen. Die "Ambition" wollte eigentlich Kurs Richtung Spanien nehmen.

Die von einem Hantavirus-Ausbruch betroffene "Hondius" hatte am Sonntag den Hafen von Teneriffa angesteuert, wo die Passagiere evakuiert wurden. Derzeit sind elf bestätigte oder wahrscheinliche Hantavirus-Fälle im Zusammenhang mit der "Hondius" erfasst. Darunter sind auch die drei verstorbenen Passagiere, bei denen eine Infektion mit dem Hantavirus-Typ Andesvirus nachgewiesen wurde oder vermutet wird.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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