Weitere Festnahme im Missbrauchsfall von Bergisch Gladbach

Wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs hat die Polizei in Krefeld einen 38-Jährigen festgenommen.
dpa |
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Bei der Sonderkommission der Polizei in NRW sind rund 130 Ermittler im Einsatz.
Marcel Kusch/dpa/dpa Bei der Sonderkommission der Polizei in NRW sind rund 130 Ermittler im Einsatz.

Köln/Krefeld/Bergisch Gladbach - Wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs hat die Polizei in Krefeld einen 38-Jährigen festgenommen.

Der Fall stehe im Zusammenhang mit den Festnahmen nach einer Wohnungsdurchsuchung in Bergisch Gladbach Ende Oktober, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Weitere Details, etwa einen konkreten Tatvorwurf, nannte er nicht.

Staatsanwaltschaft und Polizei berichteten in einer gemeinsamen Mitteilung Abend von der Festnahme des 38-Jährigen. Die Durchsuchung der Wohnung des Mannes dauerte am Abend noch an. Am Mittwoch wollten die Ermittler Stellung zu der nunmehr fünften Festnahme in dem Fall nehmen.

Ende Oktober waren bei der Wohnungsdurchsuchung in Bergisch Gladbach Daten im Umfang von etwa drei Terabyte sichergestellt worden, die unter anderem schweren sexuellen Kindesmissbrauch zeigen sollen. Die Polizei sprach von kinderpornografischem Material und ging wegen der Datenmenge von langwierigen Ermittlungen aus.

Vier Männer waren wegen des schweren sexuellen Kindesmissbrauchs nach der Durchsuchung in Bergisch Gladbach festgenommen worden. Sie sollen mindestens sechs Kinder im Alter bis zu zehn Jahren missbraucht haben, wie die Kölner Ermittler mitgeteilt hatten. Es handele sich um die Kinder oder Stiefkinder der Verdächtigen. Das jüngste Opfer sei noch nicht einmal ein Jahr alt, hieß es.

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