Wegen Glätte-Vorhersage: Bahn drosselt Geschwindigkeit

In Teilen Deutschlands dürfte es wegen überfrierenden Regens heute spiegelglatt werden. Die Bahn rechnet mit Einschränkungen - und will auf einigen Strecken deutlich langsamer unterwegs sein.
dpa |
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Die Deutsche Bahn rechnet angesichts der Glätte in Teilen Deutschlands mit Verspätungen. (Archivbild)
Die Deutsche Bahn rechnet angesichts der Glätte in Teilen Deutschlands mit Verspätungen. (Archivbild) © Bodo Marks/dpa
Berlin

Die Deutsche Bahn rechnet angesichts der angekündigten Glatteis-Lage am Montag mit Einschränkungen im Betrieb und mit Verspätungen. Man habe "vorsorglich die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf einzelnen Schnellfahrstrecken reduziert", hieß es auf der Website der Bahn. 

Betroffen seien zunächst die Abschnitte zwischen Hannover und Frankfurt, Wolfsburg und Berlin sowie Köln und Frankfurt. Dadurch könne es zu Verspätungen und Anschlussverlusten kommen. Alle ICE-Züge zwischen Berlin und Frankfurt würden zudem nicht in Braunschweig und Hildesheim halten, erklärte die Bahn. 

Bahn: Guter Betriebsstart am Morgen

Insgesamt habe man einen guten Betriebsstart am Morgen erlebt, sagte aber eine Sprecherin. Im Norden könne es noch zu Teilausfällen im Regionalverkehr kommen. "Insgesamt gibt es bisher keine größeren Störungen durch Glätte und Eisregen." Punktuell komme es kurzzeitig zu Beeinträchtigungen, die die Bahn-Mitarbeiter bislang aber schnell erledigen konnten. 

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, bringt Tief "Gunda" von Westen her Schnee und später Regen, der bei eisigen Temperaturen in der Luft oder auf dem Boden gefriert. Folge sei "eine überregional unwetterartige Glatteis-Lage", sagte DWD-Meteorologe Oliver Reuter.

Der Chef des für die Infrastruktur zuständigen Bahn-Unternehmens DB InfraGo, Philipp Nagl, war am Sonntag nicht davon ausgegangen, dass es durch die Glätte erneut so große Probleme wie am Freitag und Samstag geben könnte. Die Bahn hatte wegen des Wintersturms "Elli" den Fernverkehr im Norden Deutschlands seit Freitag zeitweise komplett eingestellt. Am Sonntagmittag fuhren rund zwei Drittel im Fernverkehr der Deutschen Bahn in Norddeutschland wieder normal, wie Bahnchefin Evelyn Palla sagte.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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