Wallraff hofft "auf Gerechtigkeit" im Bäckerei-Prozess

Der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff hat als Zeuge im Prozess gegen einen Hunsrücker Brotfabrikanten ausgesagt.
dpa |
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Bad Kreuznach - "Ich hoffe auf Gerechtigkeit", sagte der 69-jährige Wallraff am Montag vor der Verhandlung im Amtsgericht von Bad Kreuznach. Der Autor hatte das Verfahren mit verdeckten Recherchen in dem Unternehmen ins Rollen gebracht. In seiner Zeugenaussage berichtete er von Verbrennungen an den Armen und im Gesicht. Wallraff hatte in der Brötchen-Fabrik am Band gearbeitet.

Der Ex-Firmenchef muss sich wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten. Arbeiter sollen sich in dem Betrieb in Stromberg an heißen Blechen verbrannt haben, weil laut Anklage nicht genug auf die Sicherheit geachtet wurde. Das Verfahren läuft schon seit Anfang 2010 und hatte sich immer wieder verzögert.

Wallraff hatte erst vor kurzem wieder Schlagzeilen gemacht. Er hatte unter falscher Identität bei einem Paketzusteller angeheuert und nach mehrmonatigen Recherchen die Arbeitsbedingungen als "Menschenschinderei mit System" kritisiert.

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