Puma-Sichtung am Flughafen München? Fehlalarm in der Nacht
Update von 9.30 Uhr: Nachdem die Suche mit Einsatzkräften, Hubschraubern und Drohnen keine Spur des möglichen Pumas im Landkreis Erding gebracht hat, setzt die Polizei nun auf Hunde. Zwei Hundeführer mit ihren Schäferhunden sind dort aktuell im Einsatz - insbesondere um etwaige Beute oder Beuteteile zu finden, wie die Polizei mitteilte. Zudem suchen auch Beamte. Insgesamt habe man derzeit rund 15 Personen vor Ort und sechs im Innendienst, die sich mit der Suche beschäftigen.
Bei der Suche nehme man natürlich Rücksicht auf das Naturschutzgebiet und die dort lebenden Tiere, betont der Leiter der Polizeiinspektion Erding, Sebastian Pinta. Die Hunde seien angeleint und würden punktuell suchen - ausgehend vom Ort der Sichtung.
Bislang verlief die Suche im Notzinger Moos ohne Ergebnis. Auch Hinweise aus der Bevölkerung, von denen einige eingingen, haben bisher keine konkreten Spuren erbracht.
Puma-Sichtung am Flughafen München? Fehlalarm in der Nacht
Erstmeldung: Bei der Suche nach einem mutmaßlichen Puma in der Nähe des Münchner Flughafens hat nachts auch der Einsatz einer Wärmebildkamera keine neuen Erkenntnisse gebracht. Eine Polizeisprecherin erklärte am Morgen, die Kamera habe keine neue Spur gebracht. In der Nacht wurde das Gebiet im Notzingermoos in der oberbayerischen Gemeinde Oberding mit Wärmebildtechnik aus der Luft nach dem mutmaßlichen Puma abgesucht.
Zuvor hatten Einsatzkräfte das Naturschutzgebiet im Landkreis Erding am Mittwoch mit Hubschrauber, Drohnen und am Boden durchkämmt, ebenfalls ohne Erfolg. Die personelle Suche sei zum Einbruch der Dunkelheit gegen 19 Uhr beendet worden, sagte ein Polizeisprecher.
Puma-Sichtung am Flughafen München? Fehlalarm
Zudem gab es einen Fehlalarm, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mitteilte. Der Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes habe ein verdächtiges Tier auf einem Kamerabild gesehen. Ein Hubschrauber wurde zur näheren Untersuchung geschickt, fand aber keine Großkatze. Das dort gesehene Tier sei wohl nur eine Hauskatze gewesen, hieß es.

Ein Jäger hatte am späten Dienstagabend mit einem Nachtsichtgerät ein verdächtiges Tier gesehen und gefilmt. Ein Experte hält es nach Auswertung der Aufnahmen für möglich, dass es sich um einen Puma handelt. Das Landratsamt betonte jedoch, es sei weiterhin unklar, um welche Tierart es sich handelt. Die Bilder würden weiter analysiert. Woher das Tier stammen könnte, ist ebenfalls unbekannt.
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