VW muss wohl Tausende E-Autos zurückrufen

Aufgrund einer fehlerhaften Hochvolt-Batterie ruft Autohersteller Volkswagen Tausende E-Autos in die Werkstätten zurück. Im schlimmsten Fall kann ein Brand verursacht werden. VW teilt bereits Sofortmaßnahmen für Betroffene mit.
von  teleschau
Unter anderem ist der Volkswagen ID3 von dem geplanten Rückruf betroffen.
Unter anderem ist der Volkswagen ID3 von dem geplanten Rückruf betroffen. © Sue Thatcher

Erst Ende September musste Autohersteller Volkswagen (VW) weltweit rund zwei Millionen Autos wegen einer fehleranfälligen Verschraubung am Lenkgetriebe zurückrufen. Jetzt bereitet der Konzern offenbar den nächsten Rückruf vor. Wie das "Handelsblatt" berichtet, sind diesmal E-Autos betroffen.

Unter anderem kann es bei den Modellen VW ID.3, ID.4, ID.7 und ID. Buzz sowie Cupra Born aus dem Produktionszeitraum 2023 bis 2025 aufgrund einer fehlerhaften Batterie zu einer Überhitzung und im schlimmsten Fall zum Brand kommen. Insgesamt soll eine niedrige fünfstellige Zahl betroffen sein. VW rät Kundinnen und Kunden, Sofortmaßnahmen zu ergreifen.

Ladestand auf 80 Prozent begrenzen, um Brand zu vermeiden

Der Grund für den Rückruf ist, dass bei Qualitätskontrollen festgestellt wurde, dass es bei einigen Hochvolt-Batterien der ID-Modelle bei Zulieferern zu Produktionsfehlern gekommen ist, wie ein Volkswagensprecher laut "Handelsblatt" berichtet. In den USA und Großbritannien werden bereits Tausende Auto in die Werkstätten gerufen.

Um eine Überhitzung und womöglich einen Brand zu vermeiden, begrenzt VW bei den entsprechenden Fahrzeugen den maximalen Ladestand auf 80 Prozent. Betroffene Kundinnen und Kunden dürften in den nächsten Tagen Post von dem Autohersteller erhalten, wie der ADAC mitteilt.

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