Vorwürfe gegen Vater: Polizei teilte Schreiben mit Meghan

Nachdem "verstörende Vorwürfe" gegen Meghans Vater ans Licht gekommen sind, wird klar: Sie wusste seit Jahren davon. Die Polizei leitete ein brisantes Schreiben an Meghan und Prinz Harry weiter.
dpa |
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Meghan zeigt sich schockiert über die Vorwürfe gegen ihren Vater. (Archivbild)
Meghan zeigt sich schockiert über die Vorwürfe gegen ihren Vater. (Archivbild) © Jonathan Brady/PA Wire/dpa
London

Herzogin Meghan (45) ist bereits vor Jahren von der Londoner Polizei über Vorwürfe gegen ihren Vater informiert worden. Die Metropolitan Police bestätigte nach Angaben der Nachrichtenagentur PA am Samstag, ein Schreiben mit "Vorwürfen wegen mutmaßlicher Straftaten außerhalb Großbritanniens" gegen Thomas Markle Sr. an Meghan und Prinz Harry weitergeleitet zu haben. Die Polizei habe das Schreiben 2019 erhalten, jedoch keine Details mit anderen Strafverfolgungsbehörden geteilt. Nun werde geprüft, ob die Angelegenheit der unabhängigen Polizeiaufsichtsbehörde gemeldet werden müsse.

Markle soll in seinem früheren Haus auf den Philippinen eine große Menge kinderpornografischen Materials zurückgelassen haben, wie die britische Boulevardzeitung "The Sun" unter Berufung auf dessen Sohn Thomas Markle Jr. am Freitag berichtet hatte. Markle Sr., der inzwischen wieder in den USA lebt, wies die Vorwürfe einem Bericht der "Daily Mail" zufolge zurück und bezeichnete sie als "kranke Lügen". Das philippinische Justizministerium bestätigte der dpa eine Anzeige gegen den 82-Jährigen. Zuständig sei eine Taskforce gegen Menschenhandel und sexuellen Kindesmissbrauch im Internet.

Stecken die Vorwürfe hinter Meghans Kontaktabbruch?

Die US-Bundespolizei FBI teilte mit, man habe Kenntnis von den Vorwürfen und werde die philippinischen Behörden gegebenenfalls unterstützen. Untersucht würden zudem alle damit zusammenhängenden Vorwürfe, die Verstöße gegen US-Bundesgesetze beträfen. Meghan hatte sich in einem Statement am Freitag "zutiefst bestürzt" von den Berichten gezeigt und selbst angegeben, bereits vor Jahren von britischen Sicherheitsbehörden über "verstörende Vorwürfe" gegen ihren Vater informiert worden zu sein. Die Herzogin hatte den Kontakt zu ihrem Vater im selben Jahr abgebrochen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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