Viraler Zwei-Zutaten-Cheesecake: Neue Ideen für das Trend-Dessert

Cremiger Käsekuchen mit nur zwei Zutaten und fast ohne Abwasch? Der Zwei-Zutaten-Cheesecake geht auf TikTok und Instagram nicht ohne Grund viral. Wie gesund das Trend-Dessert wirklich ist und welche kreativen Varianten es gibt.
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Aus Keksen und Joghurt lässt sich einiges zaubern.
Aus Keksen und Joghurt lässt sich einiges zaubern. © istock/peredniankina / iStock via Getty Images

Cremiger Käsekuchen ohne Aufwand, ohne viel Abwasch und sogar gesund? Dass der virale Zwei-Zutaten-Cheesecake auf Social Media so durch die Decke geht, ist kaum verwunderlich. Doch was steckt wirklich dahinter?

Das "Rezept" könnte simpler nicht sein: In ein quarkähnliches Milchprodukt nach Wahl werden Kekse nach Wahl gesteckt, das Ganze über Nacht in den Kühlschrank gestellt - und voilà: Cheesecake. In den meisten Varianten, die gerade auf Instagram und TikTok für die einfache Nachspeise werben, werden Skyr, Magerquark oder griechischer Joghurt benutzt. Bei den Cookies sind die Karamellkekse von Lotus Biscoff der Favorit, Oreos oder Butterkekse sind ebenfalls beliebt.

Über Nacht saugen die Kekse die Flüssigkeit des Milchprodukts auf und sorgen so für Süße und erinnern vom Geschmack an den Boden des klassischen New York Cheesecakes. Je höher der Fettanteil im Joghurt oder Quark, desto mehr schmeckt der Zwei-Zutaten-Cheesecake nach der vollmundigen, amerikanischen Version.

So wird das Hype-Dessert zur Proteinbombe

Zaubern kann das Dessert aber nicht - natürlich steigt mit dem Genuss - also dem Fett - auch der Kaloriengehalt: Wer sich etwas gönnen will, greift zu Sahnequark oder griechischem Joghurt mit zehn Prozent Fett. Wer Kalorien sparen möchte, wählt Magerquark oder Skyr mit 0,2 bis 0,4 Prozent Fett.

Ein "Cheesecake" mit 150 Gramm griechischem Joghurt (10 Prozent Fett) und drei Biscoff-Keksen kommt auf etwa 314 Kilokalorien und fast zehn Gramm Protein. Mit fettarmem Skyr (0-2 Prozent Fett) liegt die Portion bei rund 214 Kilokalorien und 16,2 Gramm Protein - also besonders proteinreich und leicht. Ein klassisches Stück New York Cheesecake hat dagegen 350 bis 450 Kilokalorien, enthält aber nur etwa 5 bis 7 Gramm Protein.

Variationen ohne Ende

Alleine dank der großen Auswahl an Keksen ergeben sich unzählige Variationen des Desserts. Wer Lust auf mehr Kreativität hat, kann das Grundrezept abwandeln:

  • Tiramisu-Twist: Kekse kurz in kalten Kaffee tunken, in Vanillejoghurt stecken
  • Schoko-Explosion: Oreo-Kekse in Schoko-Skyr, oben Kakao-Pulver
  • Fruchtig-leicht: Butterkekse in Naturjoghurt mit frischen Beeren und etwas Zimt
  • Protein-Boost: Whey-Pulver in Skyr rühren, Haferkekse für Vollkorn-Süße
  • Exotisch-nussig: Pistazienkekse in griechischen Joghurt, Rosenwasser-Tropfen
  • Erdbeer-Dream: Pürierte Erdbeeren unter griechischen Joghurt, kombiniert mit Butterkeksen
  • Mango-Lassi: Mangopüree und Kardamom in Joghurt, dazu Spekulatius
  • Nuss-Nougat: Haselnuss-Joghurt, Nutella-Kekse, gehackte Nüsse
  • Peanut-Butter-Jam: Erdnussbutter und Joghurt verrühren, Kekse nach Wahl dazu, Klecks Marmelade
  • Japanisch angehaucht: Matcha in Skyr, dazu Reiswaffeln oder grüne Tee-Kekse

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