Verletzte auch bei zweiter Stierhatz in Pamplona

Erneut Verletzte bei der Stierhatz in Pamplona: Drei Teilnehmer mussten medizinisch versorgt werden, einer erlitt eine Verletzung durch das Horn eines Stiers.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Auf Tuchfühlung mit dem Tod: Die spitzen und langen Hörner der Kampfstiere können den Läufern bei den Stierhatzen während des ebenso berühmten wie umstrittenen San-Fermín-Festes im nordspanischen Pamplona lebensgefährliche Verletzungen zufügen.
Auf Tuchfühlung mit dem Tod: Die spitzen und langen Hörner der Kampfstiere können den Läufern bei den Stierhatzen während des ebenso berühmten wie umstrittenen San-Fermín-Festes im nordspanischen Pamplona lebensgefährliche Verletzungen zufügen. © Miguel Oses/AP/dpa
Pamplona

Auch bei der zweiten Stierhatz während des diesjährigen San-Fermín-Festes hat es in Pamplona im Norden Spaniens wieder Verletzte gegeben. Drei Läufer seien von Sanitätern behandelt worden, einer davon mit einer leichten Verletzung am Arm durch eines der spitzen und langen Hörner der Stiere, teilte eine Sprecherin des Universitätskrankenhauses im staatlichen TV-Sender RTVE mit. Beim ersten der insgesamt acht der ebenso berühmten wie umstrittenen Läufe waren am Vortag fünf Menschen ebenfalls leicht verletzt worden.

Das Fest zu Ehren des Stadtheiligen San Fermín hatte am Montag begonnen und endet nächsten Dienstag. Täglich werden am Morgen sechs zum Teil über 600 Kilogramm schwere Kampfbullen zusammen mit zahmen Leitochsen durch die engen Gassen der Altstadt für die Stierkämpfe ab dem späten Nachmittag in die Arena gejagt. Bei den Mutproben der vorwiegend jungen Männer über die rund 825 Meter lange Strecke werden jedes Jahr Läufer verletzt. Seit 1924 gab es 16 Todesopfer, das letzte 2009. Die meisten von ihnen starben durch Hornstöße.

Auch dieses Jahr protestierten Tierschutzgruppen gegen die traditionsreiche Veranstaltung, die bereits seit 1591 stattfindet, inzwischen aber auch in Spanien umstritten ist.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.