Nach Sperrung - Verdächtiger Gegenstand auf A3 gesprengt

Nach dem Fund verdächtiger Gegenstände in einem Auto auf der Autobahn 3 in der Oberpfalz haben Ermittler einen Gegenstand gesprengt. Es habe sich vermutlich um Sprengstoff gehandelt, sagte ein Sprecher des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) der Deutschen Presse-Agentur. Der Gegenstand sei nicht sicher genug gewesen, um ihn zu transportieren. Daher hätten sich die Ermittler zu diesem Schritt entschieden. Die Autobahn bleibt aktuell weiter gesperrt.
Die A3 war in der Nacht wegen Verdachts auf Sprengstoff bei Wiesent (Landkreis Regensburg) großräumig gesperrt worden. Auslöser war laut Polizei die Kontrolle eines Wagens, eine Frau und ein Mann im Auto wurden vorläufig festgenommen. Die Hintergründe des Vorfalls blieben zunächst unklar. Der LKA-Sprecher ging jedoch zunächst davon aus, dass es sich nicht um ein Verfahren im Bereich des Staatsschutzes handelt.
Das Landeskriminalamt übernahm dennoch die Ermittlungen zu dem Vorfall. Die Teile des gesprengten Gegenstands sollen dort von Experten unter die Lupe genommen werden.