USA melden Rekord von rund 60.000 neuen Corona-Fällen

Rekord folgt auf Rekord: Teile der USA hatten sich in der Corona-Pandemie schon außer Gefahr gewähnt, Restaurants und Bars geöffnet - nun spitzt sich die Lage vor allem im Süden und Westen dramatisch zu.
| dpa
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Am Times Square in New York weisen elektronische Plakatwände auf Hygiene- und Abstandsregeln hin.
Michael Nagle/XinHua/dpa/dpa Am Times Square in New York weisen elektronische Plakatwände auf Hygiene- und Abstandsregeln hin.

Washington - Mit rund 60.000 Corona-Infektionen binnen 24 Stunden haben die USA einen Höchststand bei den Neu-Ansteckungen erreicht.

Das geht aus Zahlen hervor, die die Johns-Hopkins-Universität am Mittwochmorgen veröffentlichte. Den zuvor höchsten Wert verzeichnete Johns-Hopkins mit gut 54.000 Fällen am vergangenen Donnerstag.

Insgesamt zählt das Land demnach mehr als 2,996 Millionen Fälle (Stand: 8.7.; 9.57 Uhr). Mehr als 131.000 Menschen starben an oder im Zusammenhang mit dem Virus.

Die Zahl der Neuansteckungen in den USA mit seinen 320 Millionen Einwohnern ist seit Mitte Juni im Zuge der Lockerung der Corona-Auflagen dramatisch angestiegen - vor allem in den Bundesstaaten Florida, Texas, Georgia, Arizona und Kalifornien. Der Immunologe Anthony Fauci - der zur Corona-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses gehört - hatte sich zuletzt angesichts des raschen Anstiegs der Neuinfektionen im Süden und Westen des Landes besorgt gezeigt.

Die gegenwärtige Lage sei "wirklich nicht gut" und erfordere "sofortiges" Handeln, sagte der Direktor des Nationalen Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten in einem Live-Chat.

© dpa-infocom, dpa:200708-99-713863/4

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