Ursache des Feuers in Valparaíso weiter unklar

Das verheerende Feuer im chilenischen Valparaíso zerstörte mehr als 2900 Wohnung und forderte 15 Todesopfer. Die Untersuchungen, was die Ursache des Brandes war, blieben bisher ergebnislos.
dpa |
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Valparaíso - Das Feuer in Valparaíso könnte im Laufe des Mittwochs endgültig eingedämmt werden. "Wir erwarten, morgen (Mittwoch) den Brand vollkommen unter Kontrolle zu bringen", sagte der chilenische Innenminister Rodrigo Peñailillo am Dienstagabend (Ortszeit).

Das berichtete die Zeitung "La Tercera" in ihrer Online-Ausgabe. Die Ursache des Brandes ist weiter unklar.

Nach der letzten Zählung seien mehr als 2900 Wohnungen zerstört worden, 12 500 Menschen seien obdachlos, teilte Peñailillo weiter mit. Bei dem am Samstag ausgebrochenen Inferno in Chiles bedeutendster Hafenstadt sind mindestens 15 Menschen umgekommen. Das zum Weltkulturerbe zählende Zentrum der Stadt blieb von der Katastrophe verschont.

Über den Ursprung des Brandes wird weiter gerätselt. Während der Chef des Katastrophenschutzes (Onemi), Guillermo de la Maza, Brandstiftung vermutete, schloss Innenminister Peñailillo dies aus. Nach Angaben der Polizei könnten zwei bei einem Kabelkontakt verbrannte Geier die Auslöser gewesen sein. Das Fernsehen zeigte am Dienstag einen verkohlten Truthahngeier auf einem Pfosten einer Hochspannungsleitung an der Stelle, wo die Polizei den Ursprung des Brandes vermutet. Der andere sei wie eine brennende Fackel auf trockene Blätter gefallen und habe so das erste Feuer entfacht. Auch dieser Vogel sei von der Polizei gefunden worden, berichtete die Zeitung "La Tercera" am Dienstag in ihrer Online-Ausgabe. Der zuständige Staatsanwalt Eduardo Fernández schloss keine dieser Theorien aus.

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