Untersuchung: Strommast löste 2025 Brand bei Los Angeles aus

Im Januar 2025 wüteten im Bezirk Los Angeles zwei verheerende Brände. Wohngebiete wurden völlig zerstört, 31 Menschen kamen ums Leben. Ermittler legen nun einen Ursachenbericht zu einem Brand vor.
dpa |
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Die Ursache für das Eaton-Feuer wird auf einen Strommasten zurückgeführt. (Archivbild)
Die Ursache für das Eaton-Feuer wird auf einen Strommasten zurückgeführt. (Archivbild) © Noah Berger/FR34727 AP/AP/dpa
Los Angeles

Gut achtzehn Monate nach den verheerenden Flächenbränden im Raum Los Angeles haben Ermittler einen Bericht über die Ursache des sogenannten Eaton-Feuers veröffentlicht. Der tödliche Brand im Januar 2025 sei von einem Strommast des kalifornischen Versorgers Southern California Edison (SCE) ausgegangen, heißt es in der Untersuchung der Feuerwehr des Bezirks Los Angeles. Bei dem Brand nahe Pasadena und Altadena kamen 19 Menschen ums Leben, mehr als 9.000 Gebäude wurden zerstört oder beschädigt. 

Der Hochspannungsmast war demnach nicht mehr in Betrieb. Durch Lichtbögen sei aber brennendes Material unter dem Turm auf trockenes Gestrüpp gefallen, das sich rasch entzündete. Starke Winde breiteten das Feuer schnell aus.

Brände wüteten wochenlang

Neben dem Eaton-Feuer wütete damals am Westrand von Los Angeles das Palisades-Feuer. Dort kamen 12 Menschen ums Leben, mehr als 6.800 Gebäude wurden zerstört. Die Feuerwehr war wochenlang im Großeinsatz, um die Brände einzudämmen. 

Im Zusammenhang mit dem Palisades-Feuer war ein Mann wegen Brandstiftung angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, am Neujahrstag 2025 ein Feuer verursacht zu haben, das zunächst von der Feuerwehr gelöscht wurde. Doch es schwelte unterirdisch weiter und breitete sich am 7. Januar bei heftigen Winden aus, wie die Ermittler mitteilten. Der Prozess gegen den Mann platzte im Juni, weil sich die Geschworenen nicht auf ein einstimmiges Urteil einigen konnten.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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