Umweltorganisationen warnen: Dem Jordan geht das Wasser aus

Es ist nur noch ein dreckiges Rinnsal: Der Jordan-Fluss an der Grenze zwischen Israel und Jordanien wird bereits ab kommendem Jahr vom Austrocknen bedroht sein.
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Direktor der überregionalen Umweltorganisation Friends of the Earth Middle East (Foeme), Gidon Bromberg
dpa Direktor der überregionalen Umweltorganisation Friends of the Earth Middle East (Foeme), Gidon Bromberg

TEL AVIV - Es ist nur noch ein dreckiges Rinnsal: Der Jordan-Fluss an der Grenze zwischen Israel und Jordanien wird bereits ab kommendem Jahr vom Austrocknen bedroht sein.

Darauf haben Umweltschutzorganisationen in einem am Montag vorgestellten Bericht aufmerksam gemacht. Danach leiten Israel, Syrien und Jordanien derzeit 98 Prozent des Wassers aus dem Jordan ab. Aus dem einst mächtigen Fluss sei ein dreckiges, salziges und stinkendes Rinnsal aus Schmutz- und Abwasser geworden, heißt es.

Der neue Umweltbericht listet aber auch Wege auf, wie Israel, Jordanien und die Palästinenser Wasser sparen könnten, damit sich der Jordan wieder erholt. „Damit liegt erstmals eine Studie vor, wie viel Wasser benötigt wird, wo es herkommt und zu welchen Kosten“, sagte der Direktor der überregionalen Umweltorganisation Friends of the Earth Middle East (Foeme), Gidon Bromberg. Etwa 180 Teilnehmer kamen am Montag zu einer zweitägigen Wasserkonferenz in Amman zusamemn, um über die Rettung des Jordans zu diskutieren.

dpa

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